Umwelt- und Ressorcenschutz

Unsere Handlungen haben Auswirkungen auf die Umwelt. Dies kann unterschiedliche Umweltgüter wie z.B. Luft, Wasser, Boden oder Artenvielfalt betreffen.  Die apetito AG betreibt am Standort Rheine ein systematisch aufgebautes Umweltmanagement: Es erfasst und bewertet Umweltaspekte wie Energie, Wasser, Abfall, Luft und Boden und leitet daraus Ziele und Maßnahmen ab. 

 

EMAS-validiertes Umweltmanagement seit 1998

EMAS ist ein europäisches Umweltmanagementsystem mit Anforderungen an die systematische Erfassung, Bewertung und Verbesserung der Umweltleistung. Die Validierung umfasst unter anderem die Prüfung des Umweltmanagementsystems und der Umwelterklärung durch eine externe Umweltgutachterin beziehungsweise einen externen Umweltgutachter. Die aktuelle Umwelterklärung aus 2025, validiert im April 2026, dokumentiert ausgewählte Kennzahlen, Ziele und Maßnahmen des Umweltmanagements am Standort Rheine.

Lesen Sie hier unserer Umwelterklärung!

Erfahren Sie mehr über folgende Themen:

RessourcenschonungLogistikLebensmittelabfälle
Ressourcenschonung

Ressourcenschonung am Standort Rheine

Im Fokus des Umweltmanagements am Standort Rheine stehen insbesondere Energie-, Wasser- und Abfallmanagement. Die organisatorische Verantwortung liegt beim Werksleiter des Standorts Rheine, der aus dem Konzernvorstand heraus mit Aufgaben des Umwelt- und Ressourcenschutzes betraut ist. Ihm untersteht die Health-, Safety & Environment (HSE)-Abteilung, die das Umweltmanagement operativ begleitet. Ergänzend tagt dreimal jährlich der Umweltkreis mit Mitarbeitenden aus relevanten Fachbereichen.
apetito Standort in Rheine - Ressourcenmanagement

Unser Product Carbon Footprint als Datengrundlage 

Seit Juli 2025 berechnet apetito den Product Carbon Footprint (PCF) für jedes Produkt im apetito-Sortiment. Mit dem PCF wird die Gesamtsumme der Treibhausgasemissionen angegeben, die ein Produkt von der Rohwarengewinnung bis zum Verlassen des apetito Geländes verursacht. Der PCF wird auch als „CO2-Fußabdruck eines Produktes“ bezeichnet. Er wird in CO2-Äquivalenten (CO2e) angegeben und umfasst nicht nur Kohledioxid (CO2), sondern auch andere Treibhausgase wie Methan (CH4) und Lachgas (N2O), die auf ihre Klimawirksamkeit, d.h. die Menge an ausgestoßenen CO2-Äquivalenten, umgerechnet werden.

Mehr zum Produkt Carbon Footprint
Logostik

Unser Weg zum Kunden – Logistikprozesse im Blick

Die Anforderungen unserer Kundinnen und Kunden an die Logistik sind vielfältig. Unsere Speisen sollen zuverlässig und zeitgerecht bei den Empfängerinnen und Empfängern ankommen. Gleichzeitig analysieren wir unsere Logistikprozesse kontinuierlich, um Treibstoffverbräuche und die damit verbundenen Treibhausgasemissionen weiter zu reduzieren. 

Das steigende Transport- und Logistikaufkommen innerhalb der apetito Unternehmensgruppe wird zentral vom Standort Rheine gesteuert. Für die Auslieferung setzen wir eine gemischte Flotte aus leichten Nutzfahrzeugen, Lkw und Pkw-Dienstwagen ein. Alle nachgelagerten Logistikprozesse werden durch unsere Logistik-Teams geplant und durchgeführt.

Logistik_apetito LKW

Fahrzeugflotte und effiziente Auslastung

Bei der Weiterentwicklung unserer Fahrzeugflotte berücksichtigen wir unterschiedliche Antriebstechnologien. Dazu gehören vollelektrische Fahrzeuge ebenso wie Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, die aktuellen technischen Standards entsprechen. Im Jahr 2025 umfasst die Fahrzeugflotte 112 Lkw (15 bis 18 Tonnen), darunter drei vollelektrische Fahrzeuge. Der Großteil der Lkw entspricht der Euronorm 6. Ergänzt wird die Flotte durch 604 leichte Nutzfahrzeuge (bis 3,5 Tonnen), von denen 15 vollelektrisch betrieben werden, sowie 207 Pkw-Dienstwagen mit 18 vollelektrischen Fahrzeugen.

Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen erfolgen durch externe Vertragswerkstätten. Bei Neuanschaffungen werden unter anderem Kriterien wie Kraftstoffverbrauch und Lärmbelastung berücksichtigt.

Die Logistikwege unterscheiden sich je nach Marktsegment und Kundenstruktur. Unsere Tourenplanung erfolgt softwaregestützt mit dem Ziel, Transportkapazitäten möglichst effizient einzusetzen. Insbesondere in ländlichen Regionen ist eine hohe Auslastung der Fahrzeuge relevant. Freie Transportkapazitäten vergeben wir über unseren Transport-Service „Cool & Carry“ auch an Fremdfirmen und Tochtergesellschaften, um Leerfahrten beispielsweise auf Rückwegen zu reduzieren. Ein Beispiel für die Weiterentwicklung unserer Logistiklösungen ist das FrischeMobil 4.0, das gemeinsam mit der Jata GmbH entwickelt wurde. In diesem Fahrzeug können Menüs während der Fahrt erhitzt werden. Ein herausnehmbares Ofenmodul ermöglicht eine flexible Nutzung des Fahrzeugs.

 

Treibstoffverbrauch und datengestützte Steuerung

Die Entwicklung der Treibstoffverbräuche wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter Transportmengen und die Anzahl der Belieferungsstopps. Im Jahr 2025 ist der spezifische Treibstoffverbrauch in der Distribution im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Dies steht im Zusammenhang mit einer höheren Anzahl an Stopps und gestiegenen Transportvolumina trotz optimierter Tourenplanung. In der Kundenakquise und -betreuung konnte der Treibstoffverbrauch unter anderem durch den Einsatz neuer Fahrzeuge teilweise reduziert werden. Der innerbetriebliche Treibstoffverbrauch unterliegt ebenfalls Schwankungen, die beispielsweise durch betriebliche Abläufe oder Beschaffungszyklen beeinflusst werden. Zur Erfassung und Auswertung der Verbräuche setzen wir Telematiklösungen ein. Diese sind seit 2015 in der Lkw-Flotte im Einsatz und wurden 2023 auf die Dienstwagen ausgeweitet. Auch die leichten Nutzfahrzeuge sind mit entsprechenden Systemen ausgestattet. Die erhobenen Daten unterstützen die Analyse von Nutzung und Verbräuchen.

Kaum ein Thema erhitzt die Gemüter so sehr wie das Thema Lebensmittelabfälle. Und das aus gutem Grund: Zubereitete Lebensmittel, die nicht konsumiert werden, sind Verschwendung pur. Allerdings, bei aller Mühe, es wird immer Abfälle geben. Sie sind nicht zu hundert Prozent vermeidbar. Entlang unserer Wertschöpfungskette haben wir als apetito AG an ganz unterschiedlichen Prozessstufen die Möglichkeit, einen positiven Einfluss auf die Vermeidung von Lebensmittelabfällen zu nehmen. Das bezieht sich sowohl auf den unternehmenseigenen Einkaufs-, Logistik- und Kochprozessen, als auch auf Einsparpotenzial bei unseren Kunden. 

In unserer jährlich aktualisierten Umwelterklärung beziehen wir detailliert Stellung zu den in unserem Einflussbereich liegenden Prozessen beim Thema Lebensmittelverschwendung.

Eine Person mit schwarz-weiß gestreiftem T-Shirt wirft Gemüseabfälle in einen kleinen Mülleimer

Umgang mit Überproduktion und nicht verkauften Produkten

Unser Vertrieb – Ratgeber für eine passgenaue Portionierung

Unsere Handlungsfelder auf einen Blick: