ÜBER apetito

Seit 60 Jahren: apetito Verpflegungslösungen

Unser Unternehmen im Überblick: Geschichte, Personen, Zahlen & Fakten

Pizza Snack Röstisticks

apetito

Essen soll begeistern.

Seit 1958 arbeiten wir an den besten Ernährungslösungen für Menschen in den unterschiedlichsten Verzehr- und Lebenssituationen. Heute können wir uns stolz Verpflegungsspezialist nennen. Das haben wir unseren klaren Zielen und festen Werten wie Kundennähe, Nachhaltigkeit und Innovationsfreude zu verdanken.

Entscheidend für diesen Erfolg sind vor allem aber unsere Mitarbeiter. Weil sie die Werte von apetito leben und prägen und sich täglich für Qualität und Genuss einsetzen. 

Gemeinsam haben wir als Markt- und Innovationsführer für Gemeinschaftsverpflegung und im Endverbrauchermarkt das Image einer ganzen Branche mit geprägt. 

Unternehmensinfos 

Zahlen & Fakten

Geschäftsmodell

apetito Firmengruppe

apetito in Zahlen

Umsätze und Mitarbeiterzahlen der letzten Jahre.

Die apetito Firmengruppe 

Die apetito Firmengruppe setzt sich aus zwei Teilen zusammen: dem apetito Konzern und dem apetito catering Konzern.

Der apetito Konzern agiert mit internationalen Teams erfolgreich in sechs europäischen Ländern und in Kanada sowie in den USA.

Der apetito catering Konzern ist als einer der führenden Caterer in ganz Deutschland tätig. Weitere Dienstleistungen und Services im Bereich des Gebäudemanagements runden das Angebot ab.

Die apetito Firmengruppe hat im Jahr 2020 trotz der Corona-Lage am Erfolg festhalten können. Die Umsätze blieben mit 1.030 Mio. Euro etwa auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 1.035 Mio. Euro).

Insgesamt waren 11.789 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Unternehmen der apetito Firmengruppe tätig.

 

Umsatzerlöse

Einzelumsätze: Gruppe, Konzern, Catering und Servicegesellschaften.

Kennzahlen

Übersicht des apetito Konzern von 2017 bis 2020.

Die Einzelumsätze 

Die Grafik zeigt die jeweiligen Einzelumsätze von Firmengruppe, Konzern, Catering Konzern und der Servicegesellschaften.

Insgesamt blieben die Umsätze mit 1.030 Mio. Euro etwa auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 1.035 Mio. Euro).

Der apetito Konzern

Der apetito AG Konzern konnte im Geschäftsjahr 2020 ein Umsatzwachstum von 6,9 Prozent auf 792 Millionen Euro erzielen (Vorjahr: 741 Mio. Euro). Der Konzerngewinn nach Steuern steigerte sich auf 50 Millionen Euro (Vorjahr: 47 Mio. Euro). 

 

Unternehmensleitung

Historie

Eine köstliche Geschichte.

Karl_Duesterberg

Im Innersten Kaufmann

Erinnerungen an Karl Düsterberg

apetito trauert um Karl Düsterberg, der bis zu seinem Tod mit Leib und Seele Kaufmann war und sich stets um das Wohl seiner Mitarbeiter kümmerte. Karl Düsterberg zählte zu den Pionieren der Branche in Deutschland. Vor rund 60 Jahren am 1. April 1958 gründete Düsterberg apetito im westfälischen Rheine. Als Wegbereiter der modernen Gemeinschaftsverpflegung schaffte er damit die Basis für den erfolgreichen Weg bis hin zu einer international agierenden Firmengruppe. Als Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates begleitete Karl Düsterberg die Entwicklung des Verpflegungsspezialisten und war stets über aktuelle Geschehnisse informiert. Wir möchten an einen engagierten Unternehmer mit großem Innovationsgeist erinnern, der, zusammen mit seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, apetito zu dem gemacht hat, was es heute ist.

„Wer eine ungewöhnliche Idee in die Tat umsetzen will, muss bereit sein, konsequent und mit seiner ganzen Persönlichkeit daran zu arbeiten.“
Karl Düsterberg zur Entstehung von apetito

Unternehmen & Marken

apetito catering

Catering ist Maßarbeit

Costa

Das Beste aus dem Meer
apetito catering

apetito catering ist Teil der apetito Gruppe. Was das Unternehmen als einer der führenden Caterer in Deutschland ausmacht, ist seine besondere Nähe zum Kunden.

Catering heißt bei apetito, Küche und Gastronomie im Haus des Kunden mit Leidenschaft zu führen. Als Dienstleister mit Leib und Seele und mit individuellen Lösungen für jeden Anspruch – ob in Unternehmen, Senioreneinrichtungen, Schulen, Kitas oder Krankenhäusern.

Für weitere Informationen zur Philosophie und zum Konzept von apetito catering besuchen Sie: www.apetito-catering.de

COSTA Logo

In der apetito Gruppe ist Costa der Experte für Meeresspezialitäten. Neben dem reinen Vertrieb köstlicher Meeresfrüchte hat sich das Unternehmen jedoch auch dem Schutz der Meere und schonungsvoller Umgang mit den natürlichen Ressourcen verpflichtet.

Nicht zuletzt, weil die Sicherung der Fischbestände die Grundlage für die Zukunft des Unternehmens sichert. Nur so kann Costa langfristig Produkte von erstklassiger Qualität und aus unbedenklicher Herkunft anbieten.

Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie hier: www.costa.de

Landhausküche

Für mich gekocht. Für mich gebracht.
Logo der Landhausküche

Mit Liebe gekocht. Mit Freude gebracht. Von apetito. Der Essenbringdienst unter dem Dach der apetito Gruppe bietet von leckeren Menüs, bis hin zum Dessert 365 Tage im Jahr eine große Speisekarte.

Essen auf Rädern, frei nach Wunsch und immer voller Geschmack.

Finden Sie mehr heraus über den Service der Landhausküche, Lieferumfang und Liefergebiet: www.landhaus-kueche.de

apetito International

winVitalis

Sicher ein natürlicher Genuss
apetito Logo
Mit ihrem Hauptsitz in Deutschland und Tochtergesellschaften in Großbritannien, Frankreich, Kanada, den Niederlanden, Österreich, Spanien und den USA, ist die apetito Gruppe international erfolgreich. Angestoßen wurde diese Entwicklung bereits 1989. Der Markt in den USA kam zuletzt 2019 hinzu.
Weitere Infos zu den Unternehmensmärkten finden Sie unter: www.apetito.com
winvitalis logo

Spezielle Ernährungslösungen mit dem natürlichen Plus an Genuss.

Die Produktlinie winVitalis bietet eine reiche Auswahl an Menüs für Menschen mit besonderen Ernährungsanforderungen. Wir bieten Ihnen pürierte Kost, hochkalorische Suppen und salzreduzierte Menüs an.

 Weitere Infos: www.winVitalis.de

FAQ

1. Was hält apetito von einer grünen Ausrichtung des Geschäfts und der Menüs?


Nachhaltigkeit im ökologischen, ethischen und sozialen Sinne entwickelt sich zum neuen Qualitätskriterium beim Kauf von Produkten und der Wahl des Essens. Das ist ein Trend, den auch wir seit geraumer Zeit wahrnehmen. In Ausschreibungen etwa – gerade im Markt der Kita- und Schulverpflegung – sind Bio-Menüs immer häufiger feste Anforderungen. Auch Vegetarisches wird immer stärker nachgefragt – deshalb haben wir 2020 unser marktübergreifendes Veggie-Power-Sortiment um 23 Menüs erweitert. Als Familienunternehmen liegt uns Nachhaltigkeit in allen Facetten schon immer am Herzen und ist tief in unserer DNA verwurzelt. Wir wollen uns hier kontinuierlich weiterentwickeln. Eine konkrete Nachhaltigkeitsstrategie mit klar formulierten Zielen und Maßnahmen, die sich an den UN-Zielen orientiert, hilft uns dabei.

2. Welche Aktivitäten werden mit Start-ups konkret umgesetzt?

 
Innerhalb unserer New Business-Aktivitäten schauen wir auf Entwicklungen im Bereich Ernährung, um diese mitzugestalten und voranzutreiben. Langfristige Kooperationen mit Start-ups, im Rahmen derer wir nachhaltig und zukunftsorientiert agieren können, stehen für uns dabei im Vordergrund. apetito möchte Vorreiter sein, um Zukunftsthemen aufzuspüren und frühzeitig besetzen zu können.

Auf der Suche nach Alternativen zum traditionellen Betriebsverpflegungsgeschäft in Deutschland, das Corona-bedingt stark zurückging, beteiligte sich die apetito AG im Berichtsjahr 2020 an einem Hamburger Start-up, das im Direktbelieferungsgeschäft tätig ist. Das Online-Lieferportal vermarktet gesunde Mittagsgerichte über eine Lieferplattform. Wachstum realisieren und Erfahrung sammeln, das sind die gesetzten Ziele beider Partner.

3. Vermehrt wird in der Schulverpflegung ein höherer Bio-Anteil gefordert. Wie begegnen Sie dieser Forderung?


Auch wir nehmen wahr, dass Bio-Menüs aufrücken. Das zeigen auch unsere aktuellen Menü-Charts. Schon seit 1999 bieten wir bio-zertifizierte Menükomponenten an. Damals waren wir der erste Anbieter von Bio-Produkten für Kindertagesstätten und Schulen. Der Anteil an bio-zertifizierten Menükomponenten in der Schul- und Kitaverpflegung beträgt ca. 30 Prozent bei der Mehrportionsschale und ca. 20 Prozent bei unserem Mehrportionssystem Multi Plus. Insgesamt umfasst das Sortiment der apetito AG für diesen Markt rund 500 Menüs.

4. Erkennen Sie einen Trend hin zu einer ausgewogeneren Ernährung – bedingt durch Corona?

 
Der Trend einer ausgewogenen und gesunden Ernährung hat sich in der Krise positiv weiterentwickelt. Dazu gehört eine höhere Wertschätzung für Lebensmittel im Allgemeinen und im Besonderen eine steigende Nachfrage nach Gerichten, die zum Beispiel einen Beitrag zum eigenen Wohlbefinden leisten.

Laut einer Studie legen 82 Prozent der Deutschen gerade jetzt Wert auf eine gesunde Ernährung am Arbeitsplatz. Das spiegelt sich auch in unseren Menücharts der Betriebsverpflegung wider: Erstmals schaffte es mit der Cappelletti-Pesto-Pfanne ein vegetarisches Gericht in die Top 3.

5. Wie sind Sie allgemein auf Corona vorbereitet?

 

Im Zuge einer guten und kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen apetito und seinen Partnern haben wir im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) wesentliche Maßnahmen ergriffen.

Dabei sind die Informationen von Politik, Expertenkreisen und Sachverständigen Grundlage unserer konzernweiten Risikobewertung zu Corona. Als verantwortungsvolles Familienunternehmen bietet apetito größtmögliche Produktsicherheit und Zuverlässigkeit und ist auf kritische Situationen vorbereitet.

Wir haben für die gegenwärtige Situation Szenarien und Lösungsmodelle erarbeitet, die uns in die Lage versetzen, unseren gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen. Es gibt umfassende Handlungsanweisungen für unsere Auslieferungsfahrer und Außendienstkollegen. Diese basieren auf den Empfehlungen der Behörden und Institutionen (z.B. Robert-Koch-Institut) zu Hygienemaßnahmen und zum Verhalten in der aktuellen Situation. Unsere Mitarbeiter tragen konsequent eine Mund-/Nasenbedeckung, insbesondere wenn die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können.

Unsere konzernweit vereinbarten präventiven Maßnahmen bleiben bis auf Weiteres bestehen. Dazu zählen u.a.:

  • Abstand halten, Hände-/Nies-Hygiene, Desinfektion, Trennwände, flexible Schichtwechsel
  • Das Arbeiten von Zuhause als Alternative zum Arbeiten vor Ort
  • Video-/Telefonkonferenzen bleiben wesentliches Kommunikationsmittel
  • Reisetätigkeiten blieben auf das absolut Notwendige begrenzt
  • Für Besprechungen/Meetings werden weiterhin digitale Kommunikationsmöglichkeiten genutzt
  • Besuche und Audits können unter strikter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln stattfinden.

Kontinuierlich informieren wir unsere Mitarbeiter über den aktuellen Stand der Lage und über unsere Maßnahmen.

6. Wie testet apetito Mitarbeiter auf Corona?


Bereits im Sommer 2020 haben sich Betriebsratsmitglieder am Hauptstandort in Rheine als Tester ausbilden lassen; sie führen seitdem regelmäßig Schnelltests durch. Nach Urlaubsphasen gilt besondere Vorsicht. Ein Beispiel aus Rheine: Bei einer großangelegten Aktion nach den Weihnachtsferien haben sich innerhalb weniger Tage 968 Kollegen vorrangig aus den operativen Bereichen testen lassen. 99,7 % der Tests waren negativ. Das zeigt, dass sich unsere Mitarbeiter insgesamt sehr verantwortungsbewusst und vorsichtig verhalten.

Seit Ostern bieten wir allen Mitarbeitern Selbsttests an, die sie zweimal in der Woche durchführen (ausgenommen Mitarbeitende im Homeoffice).

Schon früh und proaktiv haben wir den Kontakt zu Behörden gesucht und mögliche kritische Situationen mit den Experten diskutiert. Dieses Vorgehen stieß bei den Behörden auf sehr positive Resonanz und erwies sich in der Folge als hilfreich, beispielsweise bei der schnellen Klärung individueller Fragestellungen. An allen internationalen Produktionsstandorten erfolgten umfassende Corona-Testungen, in Großbritannien setzte apetito UK diese im Rahmen einer Studie in Zusammenarbeit mit Regierungsbehörden um.

7. Impft apetito Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?


Im Juni und Juli 2021 haben wir bei apetito am Hauptstandort in Rheine eine Impfkampagne unter der Leitung unseres Betriebsarztes durchgeführt – unterstützt durch zahlreiche Freiwillige aus dem Kreis unserer Belegschaft. Wir verstehen das als unseren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie. Eine Projektgruppe hat das Impfen bei apetito geplant. Die Kolleginnen und Kollegen befassten sich mit dem Aufbau von Impfkabinen, der Logistik und Lagerung. Was bei unseren Mitarbeitern besonders gut ankam: Auch Angehörige über 16 Jahren konnten sich bei uns impfen lassen.

An den anderen internationalen Produktionsstandorten des apetito AG Konzerns wurden ebenfalls individuelle Impfmöglichkeiten für die Mitarbeitenden angeboten.

8. Wie haben Sie sich bei apetito auf neue Arbeitsmodelle wie Homeoffice eingestellt?

 

Wir waren im März 2020 innerhalb einer Woche in der Lage, fast allen Mitarbeitenden – die auch privat die Möglichkeit dazu hatten und den entsprechenden Wunsch – den Umzug ins Homeoffice zu ermöglichen. Mittlerweile finden nicht nur unsere Meetings digital statt, sondern auch Schulungen für unsere Kunden.

Seit über 30 Jahren bieten die Büros am Standort Rheine ein gewohntes Arbeitsumfeld, in aller Regel mit Schreibtisch, Drehstuhl und Schrank. Doch die Arbeitswelten, beschleunigt durch Corona, verändern sich. Die bisherige, traditionelle Präsenzkultur weicht zunehmend einer Mischung aus Homeoffice und Arbeiten im Büro. Unter dem Schlagwort „New Work“ wird dieses Hybridmodell schrittweise zur Normalität. Unter dem Namen #mywork beschäftigt sich ein umfassendes Projekt mit allen Themen rund um das neue Arbeiten. Es geht unter anderem darum, Arbeitsplätze moderner zu gestalten, um agiles Arbeiten – auch im Team – noch stärker zu fördern. Das Modell, das nach und nach ausgeweitet werden soll, hebt die Attraktivität von apetito als Arbeitgeber auf ein neues Niveau. #mywork bedeutet aber viel mehr als die reine Veränderung der Büroarbeitsplätze. In allen Bereichen bei apetito wird aktuell die Kulturfrage „Wie wollen wir gemeinsam arbeiten?“ beantwortet. Dabei helfen auch Methoden aus dem Lean-Umfeld auf dem Weg zu einer neuen, dynamischen Zusammenarbeit.

9. Hat Corona zu Schließungen oder Teil-Schließungen an Ihren Standorten geführt?

 

Wir haben schon im Februar 2020 in Deutschland, Großbritannien und Kanada Corona-Krisenteams eingerichtet, die sämtliche Maßnahmen, Handlungsanweisungen und Kommunikation koordinierten und die Ansprechpartner für alle Mitarbeiter waren und sind. Hauptaugenmerk aller Aktivitäten: Das Gesunderhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und das zuverlässige Sicherstellen unserer Angebote und Serviceleistungen. Für relevante Bereiche wurden dazu präventiv Business-Continuity-Pläne erstellt und umgesetzt. Schon früh und proaktiv haben wir den Kontakt zu Behörden gesucht und mögliche kritische Situationen mit den Experten diskutiert. Dieses Vorgehen stieß bei den Behörden auf sehr positive Resonanz und erwies sich in der Folge als hilfreich, beispielsweise bei der schnellen Klärung individueller Fragestellungen. An allen internationalen Produktionsstandorten erfolgten umfassende Corona-Testungen, in Großbritannien setzte apetito UK diese im Rahmen einer Studie in Zusammenarbeit mit Regierungsbehörden um. Unser insgesamt auf maximale Vorsicht und Weitsicht ausgerichtetes Verhalten erwies sich als erfolgreich, so dass eine Verbreitung des Coronavirus in den Konzerngesellschaften auf sehr niedrigem Niveau gehalten werden konnte.

10. Wie funktioniert der Lieferverkehr nach dem Brexit?

 

Die größte ausländische Tochtergesellschaft der apetito AG mit einer eigenen Produktionsstätte befindet sich in Großbritannien. Im vergangenen Jahr haben die britischen Kollegen eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um das Lieferniveau im Falle des Brexits aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus wurden Vorkehrungen getroffen, um internationale Mitarbeiter an Bord zu halten.

Seit mehr als zwei Jahren gibt es einen kontinuierlichen und intensiven Austausch zwischen den britischen und deutschen Kollegen, um Wechselkursschwankungen soweit wie möglich zu dämpfen und die wirtschaftlichen Auswirkungen so gering wie möglich zu halten.apetito hat die Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU eng beobachtet und sich gut vorbereitet.

Wenngleich sich alle Beteiligten auf ein Handelsabkommen geeinigt haben, so ist das Unternehmen in der Planung stets von einem harten Brexit ausgegangen, um auf die Konsequenzen vorbereitet zu sein. So wurden entsprechende Anpassungen wie in der Zollabwicklung oder in der Logistik vorgenommen. Somit ist apetito bestmöglich auf die nun folgenden Konsequenzen in Bezug auf den Brexit vorbereitet.

11. Wie viel Prozent kauft apetito in Deutschland / Europa / weltweit ein?

 

Auf die Auswahl qualitativ hochwertiger Zutaten legen wir höchsten Wert. Ein Großteil der Einkäufe stammt mit insgesamt 88 Prozent aus Europa, 45 Prozent davon aus Deutschland. Außerdem bezieht apetito seine Zutaten nur von geprüften Betrieben, die ein wirksames Qualitätssicherungssystem besitzen. Zu diesen pflegt das Unternehmen regelmäßig Kontakt, um sicherzustellen, dass nur einwandfreie und geprüfte Zutaten verwendet werden. Viele Lieferanten sind seit Jahren unsere Partner.

Auch apetito catering legt höchsten Wert auf die Herkunft und Zutaten. Obst, Gemüse und Milchprodukte beziehen wir hauptsächlich von regionalen Anbietern. Für ein abwechslungsreiches Angebot an Obst und Gemüse setzen wir – insbesondere in den Wintermonaten – auf lagerfähige Produkte und ergänzen unsere regionalen Bezugsquellen – wo nötig – um überregionale Lieferanten.

12. Wie bieten Sie regionale Menüs an?

 

Unsere Gesellschaft apetito catering ist mit ihren Küchenteams vor Ort in den Einrichtungen, um die Speisen frisch und punktgenau zuzubereiten. Die Qualität der Zutaten ist dabei entscheidend für das Ergebnis. Daher legen wir besonderen Wert auf die Herkunft unserer Produkte und Zutaten. Obst, Gemüse und Milchprodukte beziehen wir hauptsächlich von regionalen Anbietern. Für ein abwechslungsreiches Angebot an Obst und Gemüse setzen wir – insbesondere in den Wintermonaten – auf lagerfähige Produkte und ergänzen unsere regionalen Bezugsquellen – wo nötig – um überregionale Lieferanten.

Auf die Auswahl qualitativ hochwertiger Zutaten wird auch in den tiefkühlfrischen Menüs der apetito AG höchsten Wert gelegt. Ein Großteil der Einkäufe stammt mit insgesamt 88 Prozent aus Europa (2019: 91 %), 45 Prozent davon aus Deutschland (2019: 51 %). Außerdem bezieht apetito die Zutaten nur von geprüften Betrieben, die ein wirksames Qualitätssicherungssystem besitzen. Zu diesen pflegt das Unternehmen regelmäßig Kontakt, um sicherzustellen, dass nur einwandfreie und geprüfte Zutaten verwendet werden. Viele Lieferanten sind seit Jahren unsere Partner. 31 Prozent sind langfristige Partner mit einer Zusammenarbeit von mehr als 5 Jahren; 42 Prozent arbeiten sogar seit über 15 Jahren mit apetito zusammen.

13. Wie engagiert sich apetito in Bezug auf Lebensmittelverschwendung? 

 

Uns gegen Lebensmittelverschwendung einzusetzen, ist eines unserer Hauptanliegen. Unser Multi Plus-System eignet sich, um portionsgenau Menüs zubereiten zu können und flexibel auf schwankende Zahlen von Essensteilnehmern zu reagieren. Dabei frieren wir einzelne Portionen als Stück- oder Schüttware ein. Nicht benötigte Portionen können so einfach und platzsparend im Tiefkühlschrank aufbewahrt werden.

„Gemeinsam gegen Verschwendung“ – das ist der Leitgedanke von United Against Waste e.V. Auch apetito gehört seit 2016 zu den Mitgliedern der Initiative der Food-Branche. Der Verein entwickelt gemeinsam mit den Mitgliedern praxistaugliche Lösungen, die aufzeigen, dass das Reduzieren von Lebensmittelabfall machbar ist – und zudem Geld spart. Gemeinsam mit United Against Waste und ausgewählten Kunden hat apetito in den vergangenen zwei Jahren mehrere Workshops durchgeführt. Basis war die Abfallmessung in den Einrichtungen und der gemeinsame Austausch. Entstanden ist ein 12-seitiger Leitfaden „Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung“ für die Küche mit Tipps aus der Praxis für die Praxis, der für Kunden online in unserem Kundenportal mein-apetito.de zum Download zur Verfügung steht.

14. Welche Stellung beziehen Sie mit Blick auf nachhaltigere Verpackungen?

 

Unsere Verpackungen sind so konzipiert, dass sie die Prozessanforderungen und Kundenerwartungen unter Verwendung der geringstmöglichen Verpackungsmenge und der geeignetsten Materialien erfüllen. Wir sind bestrebt, nur das absolut nötige an Verpackungsmaterial und -gewicht einzusetzen. Beispiele hierfür sind in der Gemeinschaftsverpflegung unser Multi Plus-System, das ohne Einzel-Verpackungen je Portion auskommt, sowie die Mehrportionsschale (MPS) aus Papier.

apetito verwendet Kunststoffe nur als Schutz- und Hygieneverpackung von Lebensmitteln und hat sich konzernweit das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 nur noch recyclingfähige, wiederverwendbare oder nach EN/DIN 13432 kompostierbare Verpackungen einzusetzen. Bis 2025 sollen Verpackungskombinationen wie Papier/Plastik hin zu Monomaterialien entwickelt werden. Der Einsatz von Kunststoffen, die heute noch nicht in den Recycling-Kreislauf einfließen, sollen durch den Einsatz alternativer Materialien ersetzt oder über ein Rücknahmesystem verwertet werden. Für alle Verpackungen, die apetito in den Verkehr bringt, werden DSD-Gebühren bezahlt; die Verwertung über den „grünen Punkt“ ist insofern sichergestellt.

Wir arbeiten bereits an alternativen, noch nachhaltigeren Lösungen, die den komplexen Anforderungen unserer Produkte sowie den Wünschen unserer Kunden entsprechen. Unsere Verpackungsentwickler arbeiten eng mit Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammen, um optimale Gestaltungsmethoden, moderne Technologien und nachhaltige Materialien nutzen zu können. Bis optimale Lösungen gefunden werden können, bedarf es aber mehrjähriger Entwicklungsarbeit.

15. Was tun Sie für mehr Tierwohl?

 

Als Qualitätsanbieter von kontrollierter Qualität kaufen wir unser Fleisch nur bei EU-zugelassenen Betrieben, die ein geprüftes Qualitätssicherungssystem (z.B. HACCP, IFS, BRC) besitzen. Unsere Erzeuger- und Lieferpartner arbeiten gemäß den gesetzlichen Tierschutz- und Transportvorgaben und orientieren sich an der in den internationalen Leitlinien definierten artgerechten Tierhaltung. Diese Anforderungen werden in Spezifikationen fixiert und durch den direkten Kontakt zu unseren Erzeugern und Lieferanten auf Einhaltung geprüft.

Als verantwortungsvolles Familienunternehmen achten wir bei der Auswahl unserer Erzeuger- und Lieferpartner auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und der darüberhinausgehenden apetito Qualitätsstandards. Unsere Standards beinhalten nicht nur strenge Anforderungen hinsichtlich Qualität und Hygiene, sondern beziehen sich auch auf Umweltschutz, Tierschutz und Ethikaspekte. Die politischen Initiativen haben wir immer im Blick.

Für unsere Menüs und Menükomponenten werden wir in den bestehenden europäischen Märkten spätestens ab 2026 nur noch Hähnchenfleisch kaufen, das mindestens den in der Europäischen Masthuhn-Initiative aufgeführten Kriterien entspricht. Zudem ergreifen wir weitere Maßnahmen wie z. B. das Beziehen des eingesetzten Fleisches in unseren Produkten aus vertrauenswürdigen, regionalen Beständen. 99 % unseres frischen Schweinefleischs beziehen wir aus QS-zertifizierten Betrieben aus Deutschland.

apetito erfüllt die Anforderungen des KAT Leitfadens für Eiprodukte zur Rückverfolgbarkeit und Herkunftssicherung. Zum Artenschutz orientieren wir uns bei Fisch aus Wildfang am Einkaufsratgeber des WWF. Zudem streben wir an, den Anteil von Fisch, der aus bestandserhaltener Fischerei stammt oder das MSC-oder ASC-Siegel trägt, weiter auszubauen.

16. apetito ist seit 2019 Mitglied der Masthuhn-Initiative: Warum ist Ihnen die Unterstützung wichtig?

 

apetito steht für durchdachte, qualitativ hochwertige Ernährungslösungen. Als Familienunternehmen achten wir sowohl auf das Wohl der Menschen als auch das der Umwelt. Dabei ist Tierwohl ein wesentliches Thema.

Generell kaufen wir unser Fleisch nur bei EU-zugelassenen Betrieben, die ein geprüftes Qualitätssicherungssystem besitzen. Durch den direkten, regelmäßigen Kontakt zu unseren Erzeugern und Lieferanten und durch unser lückenloses Chargenrückverfolgungssystem bestätigen wir, dass wir nur einwandfreie und geprüfte Fleisch-Qualitäten verwenden.

Um das Thema Tierwohl noch konsequenter voranzubringen, können wir bestätigen, dass wir für unsere Menüs und Menükomponenten der Marke apetito spätestens ab 2026 nur noch Hähnchenfleisch kaufen, das mindestens den in der Europäischen Masthuhn-Initiative aufgeführten Kriterien entspricht. Einen Fortschrittsbericht dazu veröffentlichen wir im Bereich Nachhaltigkeit auf unserer Website.

17. Wie steht apetito zur Debatte über die Frauenquote?

 

Wir wünschen uns eine bunte Mischung an Mitarbeitern, Diversität ist uns wichtig. Deshalb möchten wir Bewerbende finden, die am besten zu uns passen – unabhängig vom Geschlecht. Mit Kerstin Cueni, Mitglied der Inhaberfamilie Düsterberg, und Carmen Mersch, Arbeitnehmervertreterin, haben wir seit Juli 2020 zwei Frauen im Aufsichtsrat. Wir stellen aber fest: Je höher das Managementlevel, desto geringer die Anzahl der Frauen. 

Um Antworten darauf zu finden, haben wir unseren Recruitingprozess näher beleuchtet. Gerade identifizieren wir relevante Stellschrauben und leiten konkrete Handlungsmöglichkeiten für apetito ab.

Themen wie Chancengleichheit und Gleichbehandlung sind nicht nur in unserer Unternehmensphilosophie, sondern auch in unserer Nachhaltigkeitsstrategie fest verankert. So ist es unser Anspruch ist, dies auch messbar zu machen.