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21.05.2021

Speiseplanung – abwechslungsreich und vielseitig

Tipps für die Gestaltung

Grundsätzlich sollte ein Speiseplan bunt, abwechslungsreich, gesund und lecker sein. Da kein Lebensmittel alle lebensnotwendigen Nährstoffe enthält, sollte der Speiseplan die große Vielfalt des Lebensmittelangebotes abbilden.

Der optimale Speiseplan – gute Planung ist alles 


Um eine ausgewogene Verpflegung in der Gemeinschaftsverpflegung in z.B. Kitas oder Betrieben zu gewährleisten, hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. in den DGE-Qualitätsstandards Empfehlungen formuliert, wie die Speiseplanung bei einem Angebot von Frühstück, Zwischen- und Mittagsmahlzeit aussehen sollte. Eine gute Orientierung bietet auch die Ernährungspyramide. Sie zeigt auf, welche Lebensmittelgruppen in welcher Häufigkeit täglich gegessen und getrunken werden sollten. Bei der Erstellung eines Speiseplans kann es hilfreich sein, den eigenen Speiseplan mit Hilfe einer Checkliste „Lebensmittelhäufigkeiten“ zu erstellen und zu überprüfen. So werden bestimmte Lebensmittel bzw. Lebensmittelgruppen in Ihrer Häufigkeit in einem bestimmten Zeitraum eingeplant. Neben der Häufigkeit sollten auch die Zusammenstellungen der Komponenten beachtet werden. 

apetito_Magazinbeitrag_Mappe Menue und Besteck liegen auf einem Tisch

Speiseplanung für die Mittagsverpflegung 

Mindestens einmal am Tag sollte eine warme Mahlzeit eingeplant werden. Hauptbestandteil dieser Mahlzeit sollten Kartoffeln, Reis und (Vollkorn-)Nudeln, Gemüse, Hülsenfrüchte oder ein Salat sein. Einmal pro Woche sollte Fisch zubereitet werden sowie – je nach Zielgruppe – maximal einmal bis zweimal pro Woche Fleisch. Die übrigen Mittagsmahlzeiten im Speiseplan sollten vegetarisch ausgerichtet sein. Das Mittagessen gehört zu den wichtigsten Mahlzeiten am Tag, denn es leistet einen großen Beitrag zur täglichen Nährstoffversorgung des Körpers. 

  

Der ideale Mix für die Mittagsmahlzeit – so wird es ausgewogen 

Das sollten Sie an fünf Verpflegungstagen berücksichtigen:

apetito_Magazinbeitrag_Speiseplanung_Checkliste
  • täglich wechselnde Sättigungsbeilagen
  • täglich Gemüse, Salat oder Rohkost einplanen, davon mind. 1 x pro Woche auch Hülsenfrüchte
  • mind. 2 x Obst pro Woche 
  • mind. 2 x Milch und Milchprodukte pro Woche
  • max. 1 - 2 Fleischgerichte pro Woche
  • 1 x Fischgericht pro Woche
  • Veggie-Tage

Diese Checkliste zur Speisenplanung dient zur groben Orientierung. Sie konzentriert sich auf die Gestaltung der Mittagsmahlzeit und kann als Hilfestellung zur Erstellung eines ausgewogenen Speiseplans genutzt werden. 

Unser Tipp: 
Eine ausführliche Beschreibung, wie Sie Ihren Speiseplan optimal gestalten und in der Praxis umsetzen können, entnehmen Sie dem jeweiligen DGE-QualitätsstandardHier sind konkrete Empfehlungen für Kitas, Schulen, Betriebe, Krankenhäuser, Rehakliniken oder Senioreneinrichtungen sowie „Essen auf Rädern“ hinterlegt.

Anforderungen an die Speiseplanung auf einem Blick

Das Wichtigste bei der Speiseplanung ist, dass es den Tischgästen schmeckt! Neben den allgemeinen Anforderungen an die Speiseplanung gibt es in der Gemeinschaftsverpflegung auch die Verpflichtung, bestimmte Informationen auf dem Speiseplan auszuloben. 

 

Allgemeine Anforderungen an den Speiseplan

  • abwechslungsreich
  • ernährungsphysiologisch ausgewogen
  • zielgruppengerecht
  • attraktive Menüs anbieten
  • saisonale Angebote
  • Thementage und Aktionen
  • Preisrahmen
  • Wünsche der Tischgäste berücksichtigen etc. 

Verpflichtende Kennzeichnung auf dem Speiseplan 

  • Angabe der Menübezeichnung
  • Verpflichtende Allergenkennzeichnung gemäß der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV). Weitere Informationen zum Thema „Allergenkennzeichnung“ finden Sie hier.
  • Verpflichtende Angabe der kennzeichnungspflichtigen Zusatzstoffe 
  • Die Angabe von Nährwerten ist freiwillig. Wenn Angaben gemacht werden sollen, bestehen nach der LMIV folgenden Möglichkeiten, bei denen die Reihenfolge der Nährstoffe einzuhalten ist.
  1. Nur der Brennwert (kcal/ kJ)
  2. Brennwert, Fett, davon gesättigte Fettsäuren, Zucker, Salz
  3. „Big 7“ (kcal/ kJ, Fett, davon gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, davon Zucker, Eiweiß, Salz). Hinweis: BE-Angaben sind keine Nährwertangaben und dürfen nicht im Speiseplan ausgewiesen werden.

apetito unterstützt bei der Speiseplanung

apetito bietet Ihnen für die Speiseplanung ein innovatives Kunden-Service-Portal. Mit dem Kundenportal „mein-apetito“ können Sie attraktive und ausgewogene Speisepläne erstellen. Das Angebot verschiedener Menükomponenten ermöglicht die Zusammenstellung eines ausgewogenen und leckeren Speiseplanes. Durch die flexible Portionierung der Menükomponenten ist eine Anpassung an den altersabhängigen Nährstoffbedarf der Zielgruppen möglich. Darüber hinaus stellen unsere Ernährungswissenschaftlerinnen verschiedene Infotexte zur ausgewogenen Speiseplanung oder Musterspeisepläne zur Verfügung. Die Speisepläne sind speziell auf die Bedürfnisse der Zielgruppe ausgerichtet und können als Anregung für Ihre eigene Speiseplanung dienen. 

 

Unser Tipp – für Sie neu zertifiziert!

Wir bieten Ihnen zertifizierte Speisekomponenten nach „DGE ZERT-KONFORM“ an. Das Logo „DGE-ZERT-KONFORM“ kennzeichnet Komponenten, mit denen die Erstellung von Speiseplänen für eine gesundheitsfördernde Verpflegung nach den DGE-Qualitätsstandards erleichtert wird. Weitere Informationen zur Zertifizierung finden Sie hier.

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