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25.01.2017

8 Tipps, damit der Teller leer wird

Ernährungstipps für Kinder und Jugendliche

Kind, iss dein Gemüse! – Kommt Ihnen der Satz bekannt vor? Früher von den eigenen Eltern zur Genüge gehört und nun verwendet man ihn selbst. Kinderernährung soll Spaß machen – sowohl Eltern als auch Kindern. Wichtig ist, die Kinder nicht zu etwas zu zwingen, wie beispielsweise den Teller leer essen zu müssen. Auch sind "kleine Sünden" durchaus erlaubt, das Maß ist ganz einfach entscheidend.

Mit einigen Tricks lässt sich das Thema Kinderernährung ganz entspannt und einfach umsetzen:


Nur lecker ist lecker

Kinder können oft schwierige Esser sein und es ist nicht leicht, ihnen am Esstisch alles recht zu machen. Lecker und abwechslungsreich soll es sein. Zudem sollen die Kinder mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt werden, die sie fürs Wachstum brauchen. Die Rezeptdatenbank von IN FORM ist altersgemäß aufgeteilt und berücksichtig die Vorlieben der Kinder und Jugendlichen.

Laut IN FORM essen Kinder besonders gerne das, was sie selbst gemacht haben. Deshalb sollen Kinder bereits beim Einkaufen mit einbezogen werden und in der Küche mitkochen. Je mehr sie über Lebensmittel und ihre Zubereitung kennen lernen, desto eher werden sie auch neue Lebensmittel ausprobieren. Kinder erfahren so, wie toll selbst zubereitete Mahlzeiten schmecken können.

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Mit gutem Beispiel voran

Kinder ahmen Erwachsene gern nach. Das gilt auch beim Essen. Sind die Eltern wählerisch beim Essen, dann wird auch das Kind ein ähnliches Verhalten an den Tag legen. Probieren und essen Eltern verschiedenste Obst- und Gemüsesorten, dann wird auch das Kind neugierig sein und mehr probieren. Schwärmt die Mama von dem leckeren Müsli mit den frischen Obststückchen, dann wird das Kind auch etwas davon haben wollen. Dabei muss der ausgesprochene Genuss glaubwürdig fürs Kind sein, denn was man sagt, ist zwar wichtig, aber vor allem wird das Verhalten der Eltern beobachtet. Wenn sie selbst den ach so leckeren Brokkoli nicht essen, können sie noch so toll darüber reden, wie lecker der ist: Die Kinder werden es nicht glauben. Hier ist Geduld gefragt, denn bei aller angeborenen Neugier scheuen Kinder häufig zunächst Unbekanntes. Nicht aufgeben…und die Vorbildfunktion nicht vergessen.

Genuss steht ganz vorn

Wörter wie »gesund« und »Ernährung« treffen bei Kindern und Jugendlichen oft auf Abneigung. Kinder lieben die Lebensmittel, welche sie als „ungesund“ zu benennen gelernt haben. »Gesund« wird assoziiert mit »Schmeckt mir nicht!« oder »Ich muss das essen, obwohl ich es nicht will.«

Nur fällt der Blick in die Zukunft uns Erwachsenen schon schwer. Wie sollen das dann die Kinder leisten? Hier heißt es entspannt bleiben und nicht von Langzeitfolgen erzählen, die fürs Kind nicht nachvollziehbar sind. Manchmal nutzen Kinder Essen auch dazu, um im Mittelpunkt zu stehen. Wird die immer gern gegessene Möhre plötzlich nicht mehr gegessen, sollte man kein großes Aufsehen daraus machen und gar aufs Kind einreden. Hier könnte man reagieren mit „Wie toll, dann nehme ich die gerne.“ und die Möhren vom Teller des Kindes nehmen. Vielleicht möchte das Kind die Möhren beim nächsten oder übernächsten mal doch wieder essen.

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»Mag ich nicht« ohne zu probieren, gibt es nicht

Kinder müssen geschmacklich mit neuen Gerichten in Kontakt kommen. So erweitert sich ihr Speiseplan und gestaltet sich abwechslungsreich und ausgewogen. Neues sollte nicht direkt verneint werden. Probieren ist Pflicht, dann ist die Hürde beim nächsten Mal sicher deutlich niedriger. Kindern schmeckt’s vielleicht erst beim zehnten Versuch. Hier heißt es: Dranbleiben!

Lebensmittel sind kein Erziehungsmittel

Im stressigen Alltag werden Lebensmittel, besonders Süßigkeiten, häufig dazu benutzt, um das Kind zu einem bestimmten Verhalten zu bewegen. Lebensmittel eignen sich nicht als Erziehungsmittel und sollten nicht als Belohnung oder gar Bestrafung eingesetzt werden. Die Gefahr besteht, dass Kinder ein gestörtes Verhältnis zum Essen bekommen und sich aneignen, über Lebensmittel ihre Emotionen zu steuern: Essen zum Trost, gegen Langeweile, als Belohnung. Kinder können so nicht lernen, schwierige Situationen anders zu meistern.

Das Ernährungsverhalten wird in der Kindheit geprägt und ist entscheidend dafür, ob Essen mit Genuss verbunden wird oder nicht.

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