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23.01.2019

Fastenarten im Überblick

Gesunder Verzicht für Körper und Seele

Neues Jahr, neue Vorsätze – mit diesem Motto starten viele Menschen in das neue Jahr. Warum nicht einfach mal Fasten und so den Körper entlasten und im Handumdrehen ein paar Kilos loswerden? Beim Fasten wird über einen bestimmten Zeitraum komplett oder teilweise auf bestimmte Speisen und Getränke verzichtet. Je nach Fastenart dauert der Nahrungsverzicht einige Stunden bis hin zu mehreren Tagen. In dieser Zeit nutzt der Körper Reserven die er gesammelt hat.  Der Ursprung des Fastens liegt in der Religion und hat mit dem Thema „Abnehmen“ nicht so viel zu tun, sondern eher mit dem Blick nach innen und mit der Reinigung des Körpers. Durch den Verzicht soll neue Kraft geschöpft werden und Disziplin geübt werden.

Fasten ist nicht gleich Fasten

Intervallfasten
Seit einigen Jahren werden verschiedene Formen des Intervallfastens beschrieben. Die bekanntesten sind die 16:8 und 5:2 Methode sowie das alternierende Fasten. Bei allen drei Methoden geht es darum, die Nahrungsaufnahme für eine gewisse Zeit einzustellen. Bei der 16:8 Methode wird acht Stunden wie gewohnt gegessen, in den verbleibenden 16 Stunden wird auf die Nahrungsaufnahme verzichtet und ausschließlich kalorienfreie Getränke wie Wasser, Tee oder schwarzer Kaffee getrunken. Es kann individuell entschieden werden, welche Mahlzeit ausgelassen wird. Ob lieber auf das Frühstück oder Abendbrot verzichtet wird ist Geschmackssache.
Die 5:2 Methode erlaubt eine gewohnte Nahrungsaufnahme an fünf Tagen die Woche. An den weiteren zwei Tagen verringert sich die Kalorienzufuhr bei Frauen auf 500 kcal und bei Männern auf 600 kcal. Beim alternierenden Fasten wird jeden zweiten Tag gefastet. An diesen Tagen wird die Kalorienzufuhr auf 500-600 kcal heruntergefahren. Zusätzliche Informationen zum Intervallfasten finden Sie hier.

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Heilfasten
Ziel ist es den Körper zu entschlacken und so die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Beim Heilfasten wird als erstes der Darm gründlich gereinigt. Dazu wird meistens Glauber- oder Bittersalz verwendet, aber auch Einläufe finden gelegentlich ihren Einsatz.
Im Anschluss daran wird sieben bis zehn Tage keine feste Nahrung zu sich genommen und ausschließlich getrunken. Der Körper benötigt weiterhin Mineralstoffe, die er durch Gemüsebrühe oder mit Wasser verdünnten Obst- und Gemüsesäften erhält. Wissenschaftlich fundiert ist die Theorie des Entschlackens jedoch nicht. Der Körper reinigt sich ständig selber. Nahrungsbestandteile die wir nicht verwerten werden so regelmäßig über den Darm und die Nieren ausgeschieden.

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Modifiziertes Fasten
Hierbei handelt es sich um eine gemäßigtere Form des Fastens. Dem Körper wird weiterhin eine Grundmenge an Nährstoffen zugeführt. Es ist wichtig eine ausreichende Menge an Eiweiß aufzunehmen um zu verhindern, dass körpereigenes Eiweiß abgebaut wird. Auch kleine Mengen an Kohlenhydraten sind erlaubt. Diese Nährstoffe werden dem Körper in Form von Flüssigkeit zugeführt, die ca. 500 kcal täglich enthält. Dadurch sind die Personen leistungsfähiger als beim totalen Fasten.

Was müssen alle Fastenden beachten?

Der Körper muss auf das Fasten vorbereitet werden. Das bedeutet, dass zwei Tage vorher vegetarische und leichte Kost verzehrt werden sollte. Der Fastende sollte an diesen beiden Tagen weniger als sonst essen. Das anschließende Fasten sollte – ohne ärztliche Aufsicht – nicht länger als zehn Tage dauern. Jede Fastenkur endet mit dem Fastenbrechen. Nach dem Fasten muss sich der Körper erst wieder an eine normale, feste Mahlzeit gewöhnen. Hierfür sollte man drei Tage einplanen. Es sollte wie auch vor dem Fasten eine vegetarische, leichte Kost bevorzugt werden. Darüber hinaus ist langsames Kauen sehr wichtig.
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