CDU-Fraktionsvorsitzender Jens Spahn besucht apetito
apetito freut sich über das Interesse von CDU-Fraktionsvorsitzendem Jens Spahn am Familienunternehmen in Rheine. Bei einem Unternehmensbesuch gewann der gebürtige Münsterländer einen Einblick, wie apetito jeden Tag Menschen in Kindertagesstätten, Schulen, Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Betrieben oder mit Essen auf Rädern versorgt. Seit 67 Jahren zählt das Unternehmen zu den wichtigsten Arbeitgebern der Region.
Bekenntnis zum Produktionsstandort Rheine
Vorstandsvorsitzender Dr. Jan-Peer Laabs betont im Austausch mit Jens Spahn die Wichtigkeit des Wirtschaftsstandorts Rheine für das Westmünsterland: „Wir sind ein wichtiger Arbeitgeber in der Region und stehen zum Standort Rheine. Dabei sind wir bereit zu investieren. Wichtig dafür sind gute Rahmenbedingungen und echte Reformen für mehr Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes.“ In diesem Zusammenhang unterstreicht er zudem, dass insbesondere die Ernährungsindustrie einen hohen Energiebedarf aufweise. „Die Ernährungswirtschaft ist energieintensiv. Um unsere Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig fortsetzen zu können, sprechen wir uns ausdrücklich für politische Rahmenbedingungen aus, die Unternehmen langfristig verlässliche und attraktive Energiekonditionen bieten.“ CDU-Fraktionsvorsitzender Jens Spahn entgegnet: „Die Energiekosten müssen sinken, weshalb wir die Gasspeicherumlage ab dem 1. Januar 2026 abschaffen. Die Stromsteuer für das produzierende Gewerbe wird gesenkt und beim Netzentgelt entlasten wir alle Stromkundinnen und -kunden. Gleichzeitig schaffen wir Freiheit für Investitionen für unsere Wirtschaft und stärken damit den Industriestandort – auch bei uns in Rheine. Darüber hinaus wird in dieser Woche das Kabinett zahlreiche Vorhaben zum Bürokratieabbau in unterschiedlichen Bereichen und Digitalisierungsmaßnahmen beschließen.“
Außer-Haus-Verpflegung als systemrelevante Branche
In Deutschland werden täglich 17 Millionen Menschen pro Tag durch die Gastwelt und Essensanbieter wie apetito verpflegt. „Die Außer-Haus-Verpflegung schafft nicht nur Versorgungssicherheit. Sie ist mit knapp 90 Milliarden Umsatz im Jahr ein echter Wirtschaftsfaktor. Unsere Branche verdient mehr Anerkennung, denn wir schaffen Lebensqualität für alle”, so Dr. Jan-Peer Laabs. Der Vorstandsvorsitzende des größten Gemeinschaftsverpflegers Deutschlands fordert eine Stärkung der Branche. „apetito trägt eine besondere Verantwortung für unsere Region. Das Unternehmen sorgt dafür, dass viele Schülerinnen und Schüler, Kindertagesstätten und ältere Menschen gut versorgt werden. Diese tägliche Arbeit trägt zur Lebensqualität hier vor Ort bei – und macht apetito zu einem wirtschaftlich wie gesellschaftlich wertvollen Unternehmen für unsere Region“, betont Jens Spahn.
Nach einem Rundgang durch das EAT, das moderne Betriebsrestaurant von apetito, lernte der CDU-Fraktionsvorsitzende bei einer Produktpräsentation die apetito Menüs und Menükomponenten kennen und erfuhr Details über die verschiedenen Anforderungen der Kunden sowie Gegebenheiten der Märkte.
Mangelernährung bekämpfen - Versorgungssicherheit durch Innovation
Im besonderen Fokus stand dabei das Thema Special Nutrition. Vorstandsvorsitzender Dr. Jan-Peer Laabs hebt hervor, wie apetito mit speziellem Essen für Menschen mit Schluckbeschwerden ein Stück Lebensqualität für eben diese schaffe: „1,5 Millionen Seniorinnen und Senioren sind chronisch mangelernährt – besonders betroffen sind Krankenhauspatienten und Pflegebedürftige. Hinzu kommen bundesweit Millionen Menschen, die von einer Dysphagie (Schluckstörung) betroffen sind.“ Darüber hinaus setzt sich CEO Dr. Jan-Peer Laabs dafür ein, mit gesundheitspolitischen Experten sowie Fachleuten aus der Pflege in einen intensiveren Austausch zu treten, um das Thema Mangelernährung stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.