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Ganztagsbetreuung ab 2026: apetito bringt Politik, Kommunen und Branche in Berlin an einen Tisch

Wie kann qualitativ hochwertige Verpflegung im Ganztag für alle Kinder gesichert werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Fachveranstaltung der apetito AG am 16. April in Berlin. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Praxis diskutierten zentrale Herausforderungen rund um den kommenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung.
Podiumsdiskussion auf einem apetito Kommunalevent: mehrere Teilnehmende sitzen auf einer Bühne vor einer Leinwand mit apetito Logo, Publikum im Vordergrund.
v.l.n.r.: Henrike Schirmacher, Table.Media, Dr. Monika Lahrssen-Wiederholt, Leiterin Abteilung Ernährung BMLEH, Dr. Konrad Körner, MdB, Susann Meyer, Verband Bildung und Erziehung und Dr. Jan-Peer Laabs, Vorstandsvorsitzender apetito AG. (Bild: © Anika Nowak, Berlin, April 2026)

Gemeinschaftsverpflegung rückt stärker in den Fokus

Ab 2026 haben Grundschulkinder bundesweit Anspruch auf Ganztagsbetreuung. Damit wächst die Verantwortung der Kommunen, verlässliche Strukturen für Betreuung und Verpflegung sicherzustellen. Fragen der Qualität, Versorgungssicherheit und Finanzierung der Gemeinschaftsverpflegung gewinnen dabei weiter an Bedeutung. Mit der Veranstaltung in Berlin wollte apetito den offenen Dialog zwischen Politik, Verwaltung und Branche fördern und gemeinsam nach tragfähigen Lösungen suchen. Ziel war es, Wege aufzuzeigen, wie eine qualitativ hochwertige Ganztagsverpflegung unabhängig vom sozialen Hintergrund der Kinder gelingen kann. „Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung macht deutlich, dass Verpflegung von Anfang an mitgedacht werden muss. Es geht um verlässliche Strukturen, klare Zuständigkeiten und Konzepte, die im kommunalen Alltag umsetzbar sind“, sagte Dr. Jan-Peer Laabs, Vorstandsvorsitzender der apetito AG.

 

Politische Rahmenbedingungen und kommunale Perspektiven

In einem Panel zur Praxis des Ganztages diskutierten Marc Elxnat, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Dr. Yvonne Ilg, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Klaus Ludmann, Geschäftsführer apetito kids&schools und Dr. Marcel Klinge, Denkfabrik Zukunft der Gastwelt, Anforderungen aus kommunaler und pädagogischer Sicht. Dabei wurde deutlich, dass Kommunen Planungssicherheit und praktikable Rahmenbedingungen benötigen. „Ganztagsverpflegung ist eine kommunale Querschnittsaufgabe. Sie gelingt nur, wenn Bund, Länder und Kommunen realistische Anforderungen formulieren und gemeinsam Verantwortung übernehmen“, so Klaus Ludmann.

 

Gemeinsamer Blick auf die Zukunft

Gemeinsam diskutierten Dr. Jan-Peer Laabs, Dr. Monika Lahrssen-Wiederholt , Abteilungsleiterin Ernährung, Ernährungssicherung und gesundheitlicher Verbraucherschutz im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat, Susann Meyer, Verband Bildung und Erziehung, sowie Dr. Konrad Körner, MdB, über die künftige Ausgestaltung der Gemeinschaftsverpflegung in Deutschland. Moderiert wurde die Veranstaltung von Henrike Schirrmacher, Table.Briefings, Agrifood.Table. Mit der Berliner Dialogveranstaltung unterstreicht apetito seinen Anspruch, Kommunen und Bildungseinrichtungen als Partner bei der Ausgestaltung der Ganztagsverpflegung zu unterstützen und den Austausch zwischen Politik, Verwaltung und Praxis aktiv zu fördern kann qualitativ hochwertige Verpflegung im Ganztag für alle Kinder gesichert werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Fachveranstaltung der apetito AG am 16. April in Berlin. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Praxis diskutierten zentrale Herausforderungen rund um den kommenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung.

Artikel vom 22.04.2026