Notfallkonzepte

Verpflegungsengpass – Sichern Sie Ihre Verpflegung

Notfallkonzepte für Care Einrichtungen )

Gerade Kliniken und Senioreneinrichtungen stehen in Zeiten der aktuellen Krise vor großen Herausforderungen. Im Vordergrund steht dabei die Sicherstellung der medizinischen und pflegerischen Versorgung. Aber auch die Versorgung mit Lebensmitteln stellt eine wichtige Leistung im laufenden Betrieb dar. 

Viele Care-Einrichtungen stellen sich aktuelle wichtige Fragen: Wie kann ich meine Speisenversorgung aufrechterhalten, wenn sich Küchenmitarbeiter mit dem Virus infizieren? Benötigen wir für unsere Küche einen Notfallplan? Und wenn ja, wie könnte dieser aussehen?

Eine Systemlösung eignet sich hierbei ideal, auch für kurzfristige Notfallkonzepte, um die Verpflegung in Care-Einrichtungen sicherzustellen. Worauf es bei einer Notfallversorgung ankommt, erklärt der Experte Alexander Groß (Konzeptmanager Care-Einrichtungen bei apetito) in diesem Video.

Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. Wir prüfen mit Ihnen gemeinsam, welche Möglichkeiten bei Ihnen vor Ort schnell und unkompliziert umgesetzt werden können.

Mit einer Systemlösung die Versorgung sicherstellen

Wir von apetito nehmen unseren Versorgungsauftrag sehr ernst und werden Ihnen gerne und jederzeit im Bedarfsfall zur Seite stehen. Aufgrund jahrzehntelanger Erfahrung im Krisenmanagement, haben wir verschiedene kurzfristige Notfallkonzepte für die Sicherstellung der Verpflegung in Care-Einrichtungen, erarbeitet. 

Dabei werden alle maßgeblichen Faktoren berücksichtigt, von Geschmack und Bedürfnissen der Patienten oder Bewohner, über 
Kostformen bis zu Wareneinsätzen.

Das umfangreiche Sortiment mit tiefkühlfrischen Produkten bietet neben einer großen Auswahl auch eine hohe hygienische Sicherheit. Aktuell haben wir für die unterschiedlichen Darreichungsformen (Komplettgerichte, Mehrportionsschale, Menükomponenten) jeweils einen ausgewogenen zweiwöchigen Speiseplan, der auch hinsichtlich Ihrer Anforderungen angepasst werden kann.

Speisenangebot für Kliniken
Dabei ist uns eine einfache Umsetzung vor Ort wichtig. Selbstverständlich können wir die Einweisung persönlich in der Einrichtung oder aus der Ferne mit umfangreichen Schulungsmaterialien unterstützen. Unsere Produkte lassen sich einfach, leicht und vor allem sicher zubereiten, so dass auch z.B. eine Videoeinweisung kein Problem ist.
Sprechen Sie uns gerne jederzeit an – wir prüfen dann gemeinsam mit Ihnen, welche Möglichkeiten bei Ihnen vor Ort schnell und unkompliziert umgesetzt werden können. Bitte bleiben Sie und Ihre Belegschaft gesund und achten Sie auf sich!

FAQ's - Häufig gestellte Fragen unserer Kunden 

Wir bei apetito ergreifen alle notwendigen Maßnahmen, um die Versorgung vor allem der älteren Menschen in Senioreneinrichtungen aber auch der Patienten in Klinken sicherzustellen. Mit folgenden Fragen und Unsicherheiten bezogen auf die Versorgung mit Lebensmitteln setzen sich unsere Kunden aktuell auseinander: 

1. Kann man sich über Essen mit dem Virus infizieren? 

2. Wie kann eine Infektion vom Küchenpersonal vermieden werden?

Das Risiko ist eher gering. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) schreibt dazu: „Obwohl eine Übertragung des Virus über kontaminierte Lebensmittel oder importierte Produkte unwahrscheinlich ist, sollten beim Umgang mit diesen die allgemeinen Regeln der Hygiene des Alltags wie regelmäßiges Händewaschen und die Hygieneregeln bei der Zubereitung von Lebensmitteln beachtet werden. Da die Viren hitzeempfindlich sind, kann das Infektionsrisiko durch das Erhitzen von Lebensmitteln zusätzlich weiter verringert werden.“
Die Einhaltung der Hygienemaßnahmen ist ein Muss. Gleichzeitig können Prozesse neu organisiert werden – idealerweise haben dann Küchenmitarbeiter keinen direkten Kontakt mit dem Pflegepersonal. Sollte es der Fall sein, dass der Transport von Ware für die Pflege durch die Küche erfolgen muss, sollte das Personal zwingend Schutzkleidung und eine Atemmaske (FFP Schutzstufe 2) tragen. 

3. Brauchen wir einen Notfallplan für die Küche?

4. Wie kann ein individueller Notfallplan-Speiseplan aussehen? 

Ein klares Ja. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch Mitarbeiter in Heimküchen positiv getestet werden, ist immer gegeben. Dann ist es ist zu erwarten, dass Küchenteams teilweise oder sogar ganz in Quarantäne geschickt werden. Darauf sollten Sie vorbereitet sein und kurzfristig Vorsorge treffen: Lagern Sie verpackte Lebensmitteln für Frühstück und Abendbrot ein. Für das Mittagessen können Sie auf tiefgekühlte Menüs oder Menükomponenten zurückgreifen. Oder Sie sichern sich vorab eine externe Lieferquelle für das Mittagessen. 
Ziel muss es zudem sein, die Prozesse in der Küche so einfach zu gestalten, dass praktisch jeder Mitarbeiter im Haus oder ein Fachfremder von außen dort eingesetzt werden kann. Wichtig: Denken Sie bei der Entwicklung eines Notfallspeiseplans auch an jene Bewohner, die Sonderkost benötigen. 
 
Erstellen Sie – idealerweise – einen kompletten Speiseplan für ein oder zwei Wochen, abhängig von den vorhandenen Lagerkapazitäten. Lagern Sie die dafür benötigten Produkte als Notvorrat ein. Diesen Notfallspeiseplan kön-nen Sie dann jederzeit, ohne zusätzliche weitere Organisation, aktivieren. Sollten Sie den Notvorrat nicht benötigen, nutzen sie diesen später und las-sen die Ware in den normalen Speiseplan einfließen. Grundsätzlich sollten Sie dabei die Verfalls- und Haltbarkeitsdaten im Blick haben. Auch hier ist es wichtig, die Bedürfnisse der Bewohner im Blick zu behalten. Bevorraten Sie deshalb auch Sonderkostformen und Diäten. Ihr ausgewählter Partner sollte im Idealfall eine bundesweite Logistik vorhalten.

5. Können wir Mehrkosten durch die Vorsorge oder den Ersatz von Mitarbeitern gegenüber den Pflegekassen geltend machen? 

6. Haben unsere Pflegekräfte Anspruch auf ein kostenfreies Mittagessen? 

Das COVID-19 Krankenhausentlastungsgesetz bezieht sich auch auf die Finanzierung der Pflegeinrichtungen. Dort wird in § 150 SGB XI (2) geregelt:

„Den zugelassenen Pflegeeinrichtungen werden die ihnen infolge des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 anfallenden, außerordentlichen Aufwendungen sowie Mindereinnahmen im Rahmen ihrer Leistungserbringung, die nicht anderweitig finanziert werden, erstattet. Der Anspruch auf Erstattung kann bei einer Pflegekasse regelmäßig zum Monatsende geltend gemacht werden, die Partei des Versorgungsvertrages ist.“ Wie der Nachweis für die außerordentlichen Aufwendungen und Mindereinnahmen erfolgen soll, ist allerdings noch offen.

Das Land Bayern übernimmt im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Kosten für die Verpflegung des Personals in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Ob weitere Bundesländer dem Beispiel folgen, ist noch nicht klar. Grundsätzlich haben Arbeitnehmer keinen gesetzlichen Anspruch auf einen Essenszuschuss, es sei denn, dieser ist im Arbeitsvertrag vereinbart.

Verpflegungslösungen für Kliniken und Senioreneinrichtungen

Sie suchen Informationen zu unseren Verpflegungsangeboten in Kliniken oder Senioreneinrichtungen? Dann schauen Sie gerne hier vorbei oder lassen Sie sich persönlich beraten: 

Leckeres Essen für Patienten in Kliniken

Kontakt

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Persönliche Beratung

Sprechen Sie uns gerne jederzeit an – wir prüfen dann gemeinsam mit Ihnen, welche Möglichkeiten bei Ihnen vor Ort schnell und unkompliziert umgesetzt werden können. 

Bitte bleiben Sie und Ihre Belegschaft gesund und achten Sie auf sich!