Pressemeldung

17.03.2017

Zukunftsmodell der Klinikverpflegung

Care Studie und apetito bestätigen: Entkoppelte Verpflegungssyteme im Trend

Dass die Krankenhausbranche wachsenden Herausforderungen gegenübersteht und einen ständigen Wandel durchlebt, ist in der Branche nicht neu. Der hohe Kostendruck, der Trend zu Privatisierungen, verstärkt ambulante Behandlungen und kürzere Liegezeiten zwingen Krankenhäuser weiterhin zu einem strengen wirtschaftlichen Handeln. Gleichzeitig steigen die Ansprüche an Qualität und Service, insbesondere auch bei der Verpflegung und erhöhen die Nachfrage nach entkoppelten Verpflegungssystemen. Diese bieten den Vorteil, dass der Prozess des Kochens von dem Prozess der Zubereitung gelöst wird, sprich entkoppelt.
Die aktuellen Umfrageergebnisse des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) und K&P Consulting zum Thema „Verpflegungsdienstleistungen im Krankenhaus“ lassen zudem einen klaren Trend zum Einsatz von entkoppelten Systemen erkennen. Die Ergebnisse machen eine kontinuierliche Umstellung von Cook & Serve Systemen hin zu den drei entkoppelten Verpflegungssystemen – Cook & Freeze, Cook & Chill und Sous Vide deutlich. Mit in Summe 15 Prozent (2013: 8,4 Prozent) konnten die drei Systeme ihren Marktanteil weiter ausbauen.
Obwohl in dem Großteil der insgesamt 507 teilnehmenden Krankenhäusern derzeit das Cook & Serve System zum Einsatz kommt – insgesamt 73 Prozent – spiegeln die Ergebnisse auch die Wechselbereitschaft der Krankenhäuser wider. Während 2009 nur rund 7,7 Prozent einen Wechsel des Verpflegungssystems in den kommenden drei Jahren planten, geben aktuell 18,1 Prozent an, dass eine Umstellung anvisiert wird. Gerade Krankenhäuser ab einer Größe von 600 Betten planen einen Wechsel in den kommenden drei Jahren. Konnten sich 2009 rund 13 Prozent der wechselbereiten Krankenhäuser eine Umstellung auf ein entkoppeltes Verpflegungssystem vorstellen, sind es aktuell 55 Prozent. Als ein ausschlaggebender Grund dafür kann sicherlich der aktuelle Zustand der Krankenhausküchen gesehen werden, die laut der aktuellen Care Studie ein durchschnittliches Alter von 26 Jahren haben.

Diese Entwicklungen spürt auch apetito und kann als Verpflegungsanbieter diesen Trend in der Klinikverpflegung bestätigen. Denn wirtschaftliche Verpflegungslösungen sind gefragt und bedingt durch die strukturellen Entwicklungen zwingend erforderlich.
Klinikverpflegung
Zugleich dürfen eine gastronomische Bewirtung, die heute einen wichtigen Imagefaktor eines Krankenhauses darstellt, sowie die Patientenzufriedenheit nicht außer Acht gelassen werden. Denn: So banal es klingt, aber beim Essen kann jeder mitreden. Entkoppelte Systeme, wie Cook & Freeze, ermöglichen es Kliniken, ihre Verpflegungsbudgets vornehmlich in gute Qualität der Nahrungsmittel selbst zu investieren und außerdem die Logistik-, Investitions-, Personal- und Prozesskosten im Griff zu haben. Die apetito Verpflegungssysteme für Kliniken basieren auf tiefkühlfrischen Menükomponenten, die bereits portioniert, gewürzt und nur bis zu einem hygienisch sicheren Garpunkt gekocht sind. In der Klinik eigenen Küche wird das Essen punktgenau gegart – das sorgt für optimalen Nährstoff- und Vitaminerhalt. Neben der hohen Speisenqualität und -sicherheit bietet Cook & Freeze vor allem wirtschaftliche Vorteile.
 
Anders als in der Cook & Serve Küche bietet das Cook & Freeze Verpflegungssystem eine hohe Flexibilität und einen einfachen Prozess der Speisenversorgung. Sonderwünsche, wie für Wahlleistungspatienten, können ohne Aufwand umgesetzt werden. Laut Care Studie beträgt der durchschnittliche Anteil der Wahlleistungsangebote für Privatpatienten rund zehn Prozent der Beköstigungstage. Auch Diäten und Kostformen sind im Krankenhausalltag von Bedeutung und haben aktuell einen durchschnittlichen Anteil von 17 Prozent. Mit dem Komponentensystem bietet apetito ein System, das eine hohe Sicherheit bei Diäten und Allergien durch exakt definierte Rezepturen und Zutatendeklarationen liefert. Einzelne Komponenten haben zudem den Vorteil, dass Zusammenstellung und Menge der Mahlzeit nach Patientenwunsch variiert werden kann. Auch kann schnell und einfach auf Veränderungen in der Belegungsquote reagiert werden. Neben der hohen Flexibilität und einfachen Handhabung bietet das System eine hohe Produktsicherheit und eine transparente Kennzeichnung – beispielsweise der 14 Allergenen im Sinne der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV). Dies ermöglicht eine einfache und sichere Speiseplanung und eine umfangreiche Information für Patienten, Tischgäste und das Küchenpersonal.
 
Patienten wünschen sich heute eine gastronomische Verpflegung. So zeigt die Care Studie deutlich, dass das Angebot zusätzlicher Speisen weiter ausgebaut wurde. Trends wie Veggie sind im Speisenangebot integriert. Vegetarische Menüs gelten als Standard und werden von 99,6 Prozent (2009: 90,6 Prozent) der Krankenhäuser angeboten. Die Studie macht insgesamt deutlich, dass auch die Verpflegung in Krankenhäusern vom Wandel nicht ausgenommen ist und sich Aspekte wie das Speisenangebot auf Trends und Patientenansprüche einstellen müssen. Entkoppelte Verpflegungssysteme können hier die Antwort auf die wachsenden Anforderungen im Bereich der Klinikverpflegung sein.

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Magdalena Oehlke

Magdalena Oehlke

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