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04.03.2020

Ernährung bei gastrointestinalen Erkrankungen

Am 07. März ist der Tag der gesunden Ernährung

Das Thema zum Tag der gesunden Ernährung lautet in diesem Jahr: „Ernährung bei gastrointestinalen Erkrankungen – Prävention und Therapie“ und wird vom Verband für Ernährung und Diätetik e.V. (VFED) veranstaltet. Die Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes weisen ein breites Spektrum an Symptomen auf: Von Sodbrennen, Verstopfung, Durchfall, Übelkeit und Bauschmerzen bis hin zum Reizdarmsyndrom oder auch bösartigen Veränderungen des Darms. Bei einigen Erkrankungen und Beschwerden kann eine gezielte Ernährungsumstellung einen positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf nehmen.

Was sind gastrointestinale Erkrankungen?

Gastrointestinale Erkrankungen sind Erkrankungen des Magens, der Speiseröhre und des Dick- oder Dünndarms. Der gesamte Gastrointestinaltrakt spielt eine entscheidende Rolle bei der Aufnahme und Verstoffwechselung der Nahrungsmittel. Bei unspezifischen Erkrankungen des Magen-Darm-Tracktes kann sich eine angepasste Vollkost positiv auf das Krankheitsbild auswirken. Diese allgemeinen Ernährungsempfehlungen verfolgen das Ziel, der Entstehung von Beschwerden vorzubeugen und das Wohlbefinden des Patienten zu verbessern. Eine individuelle, abwechslungsreiche Ernährung und Flüssigkeitszufuhr sind von besonderer Bedeutung. 

Wie sehen die allgemeinen Ernährungsempfehlungen bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes aus?

Die möglichen Ernährungsmaßnahmen richten sich nach den individuellen Bedürfnissen und dem Krankheitsverlauf. Die Grunderkrankung sollte bei der Behandlung im Vordergrund stehen. Der Grundsatz lautet, das zu essen und zu trinken, was vertragen wird. Wichtig ist, die Individualität der Verträglichkeit von Lebensmitteln zu berücksichtigen!

Herzschale mit Obst und Gemuese
Kochtopf, Gemuese auf einem Schneidebrett

Die angepasste Vollkost – darauf sollten Sie achten

Grundsätzlich sollten Lebensmittel verzehrt werden, die individuell gut vertragen werden. Dabei spielen auch geeignete Garmethoden eine große Rolle. Zu bevorzugen sind schonendere und leichter verdauliche Gar- und Zubereitungsmethoden: Kochen, Dünsten, Dämpfen, Garen in beschichteter Pfanne oder Topf, im Backofen, in der Mikrowelle, Grillen ohne große Mengen Fett und geringe Röststoffbildung berücksichtigen.

Als schwer verdaulich gelten:
  • Fettreiche, stark angebratene, geräucherte, frittierte oder panierte Lebensmittel
  • Schwer verdauliche und blähende Obst- und Gemüsesorten
  • Stark gewürzte Speisen und Lebensmittel
  • Stark säurehaltige Speisen
Die Aufstellung der geeigneten Lebensmittel der angepassten Vollkost als PDF nennt im Allgemeinen geeignete besser verträgliche Speisen, Lebensmittel und Getränke. Sie ersetzt nicht die Befragung nach individuellen Unverträglichkeiten.

Weitere Informationen zum Tag der gesunden Ernährung finden Sie auf der Website des VFED e.V..

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