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11.12.2019

Gesunde Wintergerichte

Vitamin-Power auch bei frostigen Temperaturen

In der kalten Jahreszeit ist eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung von großer Bedeutung. Empfohlen werden zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse, Hülsenfrüchte oder Rohkost. Neben Äpfeln, Birnen und Zitrusfrüchten sind vor allem die Gemüsesorten wie Wirsing, Brokkoli, Rosenkohl und Grünkohl gute Vitaminlieferanten. Diese stärken nicht nur unser Immunsystem, sondern bringen auch Abwechslung in den Speiseplan.

 

Der Winter wird aromatisch

Neben den bunt gefüllten Obst- und Gemüseregalen im Sommer, gibt es auch in den Wintermonaten eine Vielzahl an saisonalen Angeboten in den Supermärkten. Kohlgemüse und Rüben gehören zum Winter, wie Schnee und Weihnachten, denn sie können auch bei Minusgraden geerntet werden. Neben verschiedenen Kohlsorten wie Rosenkohl, Grünkohl, Chinakohl, Weißkohl, Wirsing und Rotkohl, gehören auch Knollen- und Wurzelgemüse zum Wintergemüse. Die vielen verschiedenen frostharten Sorten bilden die Basis vieler deftiger Beilagen, Eintöpfe, leckere Aufläufe und können in zahlreichen gesunden Rezepten eingebunden werden.

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Vitaminspritze für den Winter


Damit unser Immunsystem auch im Winter gut funktioniert, sollte das wohl bekannteste Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden.  Bereits aus einem Glas Orangensaft, bestehend aus circa zwei frisch gepressten Orangen, können Sie einen großen Teil des täglichen Bedarfs decken. Vitamin C ist an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt und schützt unsere Zellen vor aggressiven Verbindungen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt eine tägliche Zufuhr von 100 mg Vitamin C pro Tag.


Lesen Sie hier mehr zum Thema saisonales Obst und Gemüse. 

Grünkohl – Superfood des Nordens

Grünkohl wird als Wintergemüse des Nordens gesehen, allerdings erfreut sich das Gemüse auch in anderen Regionen immer größerer Beliebtheit. Ob klassisch deftig, vegetarisch, als Salat oder Suppe – Grünkohl hat einen besonderen Geschmack, ist gesund und vielseitig einsetzbar. Neben Vitamin C enthält dieses Wintergemüse viel Eisen und weitere Mineralstoffe wie Calcium und Kalium.

Aber warum schmeckt Grünkohl nach dem ersten Frost am besten?

Grünkohl profitiert von den frostigen Temperaturen, denn je länger er Minusgraden ausgesetzt ist, desto milder wird er im Geschmack. Durch die niedrigen Temperaturen wird auch der Stoffwechsel in der Grünkohlpflanze verlangsamt. Es wird weniger Energie verbraucht und durch die Photosynthese wird Zucker gebildet. Der Geschmack von Grünkohl ist dann angenehm würzig und süß-herb. Grünkohl wird klassisch mit Pinkel, Grützwurst, Mettwürstchen oder Kassler und Kartoffeln gereicht und mit Zutaten wie Zwiebeln, Salz und Speck gekocht. Alternativ gibt es auch kalorienärmere vegetarische Varianten mit Grünkohl und kurz blanchiert, wird er auch als Salat gegessen.
Erfahren Sie hier mehr darüber, woher der Grünkohl bei apetito herkommt. 

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