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20.08.2020

Trinken an heißen Sommertagen

Mindestens 1,5 Liter pro Tag!

Jeder weiß wie wichtig es ist ausreichend zu trinken, gerade im Sommer. Erwachsene sollten, laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE), täglich 1,5 – 2 Liter Flüssigkeit über den Tag verteilt zu sich nehmen. Rund 1,5 Liter entfallen dabei auf Getränke. Die restliche Menge an Flüssigkeit wird mit fester Nahrung wie Obst und Gemüse aufgenommen. Bei starker körperlicher Betätigung oder bei erhöhten Außentemperaturen muss die Trinkmenge rasch angepasst und erhöht werden. Lesen Sie hier, was die besten Durstlöscher sind und was Sie alles beim Trinken beachten sollten.

Die besten Durstlöscher 

Ideale Durstlöscher sind Trink- und Mineralwasser. Wer es lieber fruchtig mag, kann Obst- und Gemüsesäfte mit Wasser verdünnen. Hier ist ein Mischungsverhältnis von 1:3 (1 Teil Saft zu 3 Teilen Wasser) zu empfehlen. Auch ungesüßte Früchte- und Kräutertees stillen den Durst

Achten Sie bei Kaffee und schwarzem oder grünen Tee darauf, nicht mehr als drei bis vier Tassen zu trinken - da sie eine entwässernde oder anregende Wirkung haben, eignen sie sich nur bedingt als Durstlöscher. Softdrinks, Fruchtsaftgetränke und Limonaden sind durch ihren hohen Zuckergehalt nicht zu empfehlen. 

 

9 Trink-Tipps für heiße Tage

1. Wasser trinken

Wasser ist der ideale Durstlöscher. Bringen Sie ab und zu Geschmack ins Wasser. Ein Glas Wasser, verfeinert mit etwas frischer Minze, Grapefruit, einer Limettenscheibe oder ein wenig Zitronensaft sind ideale Sommergetränke und schnell gemacht.

2. Regelmäßig trinken

Versuchen Sie regelmäßig zu trinken und die Flüssigkeitsmenge über den ganzen Tag verteilt aufzunehmen.

3. Trinken trainieren 

Stellen Sie sich ein Glas Wasser in Sichtweite, sodass es jederzeit griffbereit ist. Der Durst regt häufig zum Trinken an. Falls Sie Probleme haben, genügend über den Tag verteilt zu trinken, könnte ein Trinkplan oder eine Trink-App zur Unterstützung genutzt werden.

apetito_Magazintext_Wasserglas mit einer Scheibe Limette

4. Zu den Mahlzeiten trinken 

Trinken Sie zu jeder Mahlzeit mindestens ein Getränk. So schaffen Sie es, am Ende des Tages auf die benötigte Flüssigkeitsmenge zu kommen.

 

5. Warme Getränke trinken

Warme Getränke können sich positiv auf den Körper auswirken, denn sie regen zum Schwitzen an. Dabei sorgt der Schweiß für Kühlung auf der Haut. 


6. Früchte- und Kräutertee trinken

Bringen Sie etwas Abwechslung in Ihren Trinkplan – z.B. mit verschiedenen Früchte- und Kräutertees. Diese können auch gekühlt getrunken werden.
apetito_Magazintext_Wassermelonenscheiben

7.Zuckerhaltige Getränke meiden

Verzichten Sie auf süße und kalorienreiche Getränke und greifen Sie lieber zur Flasche Wasser.

8. Eiskalte Getränke vermeiden

Eiskalte Getränke können den Organismus unnötig belasten, denn der Körper muss die eisige Flüssigkeit auf Körpertemperatur erwärmen. Getränke in Zimmertemperatur sind ideal. An warmen Tagen können auch wenige Eiswürfel im Getränk etwas abkühlen

9. Erfrischende Lebensmittel essen

Auch wasserhaltige Lebensmittel wie Melonen, Gurken, Tomaten, Organen oder Pfirsiche enthalten viel Wasser und sind deshalb ideale Flüssigkeitslieferanten.

Was können die Folgen eines Flüssigkeitsmangels sein?


Wasser ist für den Körper essentiell und lebensnotwendig – so ist bekannt, dass ein Mensch einige Tage ohne Essen, aber nicht ohne Flüssigkeit überleben kann. Der Wassergehalt des menschlichen Körpers schwankt zwischen 50-70 Prozent, abhängig von Lebensalter, Geschlecht und Körpergewicht
Zu wenig Flüssigkeit kann besonders an heißen Tagen zu Kopfschmerzen, verminderter Leistungsfähigkeit, Erschöpfung oder auch Übelkeit führen

Unser Körper benötigt ausreichend Flüssigkeit für verschiedene Aufgaben: 

  • als Baustoff in den Zellen
  • als Lösungs- und Transportmittel 
  • zur Regulierung der Körpertemperatur


Bei einem Wassermangel verschlechtern sich die Fließeigenschaften des Blutes. Harnpflichtige Abbauprodukte können nicht mehr ausreichend ausgeschieden werden und die Versorgung von Muskeln und Gehirn mit Sauerstoff und Nährstoffen ist verringert. Folglich können Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, verringerte körperliche Leistungsfähigkeit oder auch Verstopfung auftreten. 

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