Magazin

17.07.2019

Mittelmeerküche

So schmeckt der Sommer

Die mediterrane Ernährung ist eine weitgehend pflanzenbetonte Ernährung, die Olivenöl oder Rapsöl als hauptsächliche Fettquelle verwendet. Sie basiert auf den Ernährungsgewohnheiten der Sechzigerjahre in Mittelmeerregionen von Spanien bis Griechenland. Bevorzugt wird viel frisches Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte, Reis, Kartoffeln, Nudeln und dazu leckeren gegrillten Fisch. Diese traditionelle Küche soll, laut einer Vielzahl von Studien, einen schützenden Effekt auf den Körper haben und vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Übergewicht schützen. Darüber hinaus hat sie offenbar eine lebensverlängernde Wirkung. Sie gilt als eine besonders gesunde Ernährungsweise.

Typisch mediterran 

Ein Blick in die Mittelmeerküche verrät, warum die Mahlzeiten so gesund sind:

Pasta mit buntem Gemüse, gegrillte Dorade, Kräuter-Pesto, Tomate und Mozzarella – das sind einige der vielen Köstlichkeiten, die wir aus dem südländischen Raum kennen. Insgesamt kommen bei der mediterranen Küche viele frische Zutaten in den Topf. Verfeinert wird alles mit Kräutern und Gewürzen wie Knoblauch, Basilikum, Thymian oder Rosmarin.
Auch Meeresfrüchte aus dem Mittelmeer und weißes Fleisch stehen auf dem Speiseplan. Abgerundet wird das Ganze mit wertvollem Olivenöl, das reichlich einfach ungesättigte Fettsäuren enthält.
Dagegen kommen Milchprodukte wie Joghurt oder Hartkäse und Eier eher in Maßen zum Einsatz. Selten wird rotes Fleisch sowie Wurst zubereitet. Zu der traditionellen mediterranen Küche gehört auch ab und an ein Gläschen Rotwein zum gekochten Essen.
apetito_Magazintext_Pasta mit Muscheln
apetito_Magazintext_Holztablett mit Fisch, Oel, Avocado und Nuessen

Die eingesetzten Zutaten werden in der südländischen Küche schonend zubereitet, das heißt gedünstet oder gedämpft. Dadurch bleiben viele Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe enthalten. Weitere gute Inhaltsstoffe sind im Seefisch und pflanzlichem Öl enthalten. 


Schon gewusst?

Pflanzliche Öle und fettreicher Fisch wie Lachs oder Hering enthalten ungesättigte Fettsäuren. Sie werden als Vorstufe im Körper für die Bildung lebenswichtiger Substanzen benötigt. Bei den ungesättigten Fettsäuren unterscheidet man wiederum die einfach ungesättigte Fettsäuren, die in Olivenöl und Rapsöl vorkommen und mehrfach ungesättigte Fettsäuren.
Rapsöl und Seefisch sind besonders reich an Omega-3-Fettsäuren. Diese sind für Gehirnleistung und Immunabwehr unentbehrlich und haben eine positive Wirkung auf unser Herz-Kreislauf-System.

Thema

Das könnte Sie auch interessieren:


apetito_Magazintext_Obst und Gemuese auf einem Tisch, Haende greifen zu