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05.02.2021

Lebensmittel, die glücklich machen

Warum bestimmte Lebensmittel glücklich machen

Kurze Tage, nasskaltes Wetter, ein stressiger Arbeitsalltag oder einfach nur schlechte Laune – wir essen aus den unterschiedlichsten Gründen und auch dann, wenn wir gerade nicht hungrig sind. Essen dient als Stresspuffer, Seelentröster oder zur Belohnung. Aber stimmt es, dass bestimmte Lebensmittel wie Schokolade oder Bananen glücklich machen?

 

Glückshormone durch Lebensmittel

Serotonin ist das Glückshormon schlechthin. Dieser Neurotransmitter wird vom Körper selbst hergestellt und kann neben vielen anderen Prozessen auch unsere Emotionen, Stimmung und das Wohlbefinden beeinflussen. Man vermutet, dass ein hoher Serotoninspiegel die Stimmung aufhellt, ein niedriger Serotoninspiegel hingegen die Stimmung trübt. Ein Großteil der Neurotransmitter wird im Darm hergestellt, ein kleinerer Teil in den Nervenzellen unseres Gehirns. Dabei entsteht der „Glücks-Botenstoff“ aus der Aminosäure Tryptophan. Damit unser Körper Serotonin bilden kann, benötigt er den Eiweißstoff Tryptophan, der in vielen Lebensmitteln steckt

Unentbehrlich für die Bildung von Neurotransmittern sind u.a. bestimmte B-Vitamine, Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren sowie Magnesium, Kalium oder Selen.

 

Welche Lebensmittel machen glücklich?

Es gibt einige Lebensmittel und Gewürze, die unseren Organismus in Schwung bringen und die Stimmung verbessern können. Dazu zählen Bananen, Ananas, Datteln, Feigen, Avocados, Nüsse, Haferflocken, Fisch, Sojabohnen, Vollkornprodukte und – in Maßen – dunkle Schokolade. 

 

Schokolade

Macht Schokolade wirklich glücklich? Die positive Wirkung von Schokolade auf die menschliche Psyche wird zum einen auf gleichzeitigem Vorhandsein der Aminosäure Tryptophan und den einfachen Kohlenhydraten zurückgeführt. Durch den Verzehr kohlenhydratreicher Lebensmittel wird das Hormon Insulin gebildet, das den Einstrom von Tryptophan - der Ausgangssubstanz von Serotonin - in das Gehirn erleichtern sollZum anderen kann Schokolade glücklich machen, weil der Genuss mit Geborgenheit und Wärme assoziiert wird. Man koppelt den Geschmack mit positiven Lebenssituationen, was wiederum Glücksgefühle auslösen kann.

Diese Tatsache sollte jedoch nicht zum übermäßigen Verzehr von Schokolade führen – denn Schokolade kann keine Probleme lösen und enthält darüber hinaus viele Kalorien.

apetito_Magazinbeitrag_Lebensmittel, die glücklich machen

Bananen

Wer der guten Stimmung mit Obst auf die Sprünge helfen will, kann das auch mit einer Banane tun. Bananen sind gesund, süß und schmackhaft. Neben dem hohen Kohlenhydratanteil enthalten sie auch Mineralstoffe wie Kalium, Vitamin C und B-Vitamine. Außerdem sind sie reich an Tryptophan.

 

Avocados

Auch Avocados können die Laune verbessern. Sie sind reich an Tryptophan und haben einen hohen Vitamin B6-Gehalt. Vitamin B6 wird auch Pyridoxin genannt und zählt zu den „Anti-Stress-Vitaminen“. Darüber hinaus enthalten Avocados reichlich gesunde, ungesättigte Fettsäuren, die helfen, den Cholesterinspiegel zu regulieren.

 

Datteln und Feigen

Beide Trockenfrüchte gehören zu den tryptophanreichen Lebensmitteln und sind daher geeignet, um den Serotoninspiegel anzukurbeln. Dabei enthalten sie deutlich weniger Fett als zum Beispiel ein Stück dunkle Schokolade und sind dazu reich an Magnesium und Kalium. Zudem versorgen sowohl Datteln als auch Feigen unseren Körper mit Eisen, Calcium und verschiedenen B-Vitaminen und sind eine hervorragende Ballaststoffquelle.

apetito_Magazinbeitrag_Lebensmittel, die glücklich machen_Vollkornbrot

Haferflocken

Haferflocken sind besonders gute Vitamin B1-(Thiamin)-Lieferanten. Der hohe Anteil an Vitamin B6, Folsäure und Eisen macht die Getreidesorte beliebt. Der hohe Gehalt an B-Vitaminen wirkt ausgleichend auf das Nervensystem und kann so zur Stimmungsaufhellung beitragen. 

 

Vollkornprodukte

Vollkornprodukte enthalten komplexe Kohlenhydrate. Kohlenhydrate sind die bevorzugte Energiequelle für alle körperlichen und geistigen Leistungen. Durch das Ansteigen des Blutzuckerspiegels nach einem kohlenhydratreichen Essen schüttet die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin aus. Insulin ist für die Aufnahme von Zucker (Glucose) in die Zellen verantwortlich. 

Datteln und Feigen

Beide Trockenfrüchte gehören zu den tryptophanreichen Lebensmitteln und sind daher geeignet, um den Serotoninspiegel anzukurbeln. Dabei enthalten sie deutlich weniger Fett als zum Beispiel ein Stück dunkle Schokolade und sind dazu reich an Magnesium und Kalium. Zudem versorgen sowohl Datteln als auch Feigen unseren Körper mit Eisen, Calcium und verschiedenen B-Vitaminenund sind eine hervorragende Ballaststoffquelle.

Die wichtigste Energiequelle für das Gehirn ist Glucose. Bevorzugen Sie Vollkornprodukte - diese lassen den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen. Daneben wird durch das freigesetzte Insulin auch die Aufnahme der Aminosäure Tryptophan ins Gehirn gefördert

 

Fisch 

Fisch ist ein Lieferant von hochwertigen Fettsäuren und enthält besonders viele Omega-3-Fettsäuren. Omega-3-Fettsäuren sind für unsere Gehirnfunktion von großer Bedeutung. Sie steigern die Leistungsfähigkeit und halten unseren Blutzuckerspiegel konstant. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) empfiehlt alle zwei Wochen eine Portion fettreichen Fisch und dazu zählen beispielsweise Hering, Makrele und Lachs.

Gute Laune, die man spürt: Probieren Sie zum Beispiel ein zartes Lachsfilet in feiner Cremesoße als stimmungsaufhellendes Mittagessen!

Fisch

Fisch ist ein Lieferant von hochwertigen Fettsäuren und enthält besonders viele Omega-3-Fettsäuren. Omega-3-Fettsäuren sind für unsere Gehirnfunktion von großer Bedeutung. Sie steigern die Leistungsfähigkeit und halten unseren Blutzuckerspiegel konstant.Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) empfiehlt alle zwei Wochen eine Portion fettreichen Fisch und dazu zählen beispielsweise Hering, Makrele und Lachs.
Gute Laune, die man spürt: Probieren Sie zum Beispiel ein zartes Lachsfilet in feiner Cremesoße als stimmungsaufhellendes Mittagessen!

Fisch

Fisch ist ein Lieferant von hochwertigen Fettsäuren und enthält besonders viele Omega-3-Fettsäuren. Omega-3-Fettsäuren sind für unsere Gehirnfunktion von großer Bedeutung. Sie steigern die Leistungsfähigkeit und halten unseren Blutzuckerspiegel konstant.Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) empfiehlt alle zwei Wochen eine Portion fettreichen Fisch und dazu zählen beispielsweise Hering, Makrele und Lachs.
Gute Laune, die man spürt: Probieren Sie zum Beispiel ein zartes Lachsfilet in feiner Cremesoße als stimmungsaufhellendes Mittagessen!

Peperoni, Chilischoten und Co.

Der „Pepper-High-Effect“ setzt nach dem Verzehr von besonders scharfen Lebensmitteln ein. Dabei wird ein Inhaltsstoff aktiviert, der die Zunge kribbeln lässt, den Kreislauf in Schwung bringt, die Verdauung anregt und Hitzewallungen erzeugen kann. Verantwortlich dafür ist das Capsaicin.

Das Gehirn interpretiert die Schärfe als Schmerz. Die Chili-Schärfe täuscht den Nervenenden eine Verbrennung vor. Das führt dazu, dass das Gehirn irrtümlich die Reaktion für einen starken Schmerz hält, den es zu unterdrücken gilt.

Durch die Schmerzreaktion werden Endorphine – hierbei handelt es sich um ein körpereigenes Schmerzmittel – ausgeschüttet. Diese lösen wiederum Glücksgefühle aus. Enthalten ist dieser Bestandteil in Chilischoten, Peperoni und Paprika – Gemüsepaprika enthalten hingegen kaum Capsaicin.

apetito_Magazinbeitrag_Lebensmittel, die glücklich machen_Chilischote

"Glücklichmacher"-Essenstipps zum Download

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