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17.01.2019

Gegen den Winterblues

Warum bestimmte Lebensmittel glücklich machen

Kurze Tage, nasskaltes Wetter, ein stressiger Arbeitsalltag oder einfach mal schlechte Laune – Essen dient als Stresspuffer, Seelentröster oder zur Belohnung. Aber stimmt es, dass bestimmte Lebensmittel wie Schokolade oder Bananen wirklich glücklich machen? Es gibt einige Lebensmittel und Gewürze, die unseren Organismus in Schwung bringen und die Stimmung verbessern können. Dazu zählen Bananen, Ananas, Datteln, Feigen, Avocados, Nüsse, Haferflocken, Fisch, Sojabohnen und – in Maßen – dunkle Schokolade. Diese Lebensmittel enthalten Tryptophan, Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiß, Kohlenhydrate oder auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Schokolade

Macht Schokolade wirklich glücklich? Die positive Wirkung der Schokolade auf die menschliche Psyche wird zum einen auf gleichzeitigem Vorhandensein der Aminosäure L-Tryptophan und den einfachen Kohlenhydraten zurückgeführt. Durch den Verzehr kohlenhydratreicher Lebensmittel wird Insulin gebildet, das den Einstrom von Tryptophan, der Ausgangssubstanz von Serotonin, in das Gehirn erleichtert. Das Ergebnis ist ein relativ langandauernder Anstieg des sogenannten Glückshormons. Zum anderen kann Schokolade glücklich machen, weil der Genuss mit Geborgenheit und Wärme assoziiert wird. Man koppelt den Geschmack mit ganz positiven Lebenssituationen, was wiederum Glücksgefühle auslösen kann. Diese Tatsache sollte jedoch nicht zum übermäßigen Verzehr von Schokolade führen – denn zum einen kann Schokolade keine Probleme lösen und zum anderen enthält Schokolade auch viele Kalorien.

Bananen

Wer der guten Stimmung mit Obst auf die Sprünge helfen will, kann das auch mit einer Banane tun. Bananen sind gesund, süß und schmackhaft. Neben dem hohen Kohlenhydratanteil enthalten sie auch Mineralstoffe wie Kalium, Vitamin C und B-Vitamine. Außerdem sind sie reich an Tryptophan.

apetito_Magazintext_Pfannkuchen mit Bananen-Schokoladenfuellung

Vollkornprodukte

Vollkornprodukte enthalten Kohlenhydrate. Kohlenhydrate sind die bevorzugte Energiequelle für alle körperlichen und geistigen Leistungen. Durch das Ansteigen des Blutzuckerspiegels nach einem kohlenhydratreichen Essen schüttet die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin aus. Insulin ist für die Aufnahme von Zucker (Glucose) in die Zellen verantwortlich. Daneben wird durch das freigesetzte Insulin auch die Aufnahme der Aminosäure Tryptophan ins Gehirn gefördert, wo sie wiederum zu Serotonin umgewandelt wird. Zu den kohlenhydratreichen Lebensmitteln zählen Vollkorngetreideprodukte wie Reis und Nudeln, Gemüse und Obst.

 

apetito_Magazintext_Gewuerze

Peperoni, Chilischoten und Co.

Der „Pepper-High-Effect“ setzt nach dem Verzehr von besonders
scharfen Lebensmitteln ein. Dabei wird ein Inhaltsstoff aktiviert,
der die Zunge kribbeln lässt, den Kreislauf auf Schwung bringt, die
Verdauung anregt und Hitzewallungen erzeugen kann.
Verantwortlich dafür ist das Capsaicin. Das Gehirn interpretiert
die Schärfe als Schmerz. Die Chili-Schärfe täuscht den Nervenenden
eine Verbrennung vor.
Das führt dazu, dass das Gehirn irrtümlich die Reaktion für einen
starken Schmerz hält, den es zu unterdrücken gilt. Durch die
Schmerzreaktion werden Endorphine – hierbei handelt es sich
um ein körpereigenes Schmerzmittel – ausgeschüttet. Diese lösen
wiederum Glücksgefühle aus. Enthalten ist dieser Bestandteil in
Chilischoten, Peperoni und Paprika – Gemüsepaprika enthalten
hingegen kaum Capsaicin.

Fisch

Fisch ist ein Lieferant von hochwertigen Fettsäuren und enthält besonders viele Omega-3-Fettsäuren. Diese steigern die Leistungsfähigkeit und halten unseren Blutzuckerspiegel konstant.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt einmal wöchentlich eine Portion fettreichen Fisch und dazu zählen beispielsweise Hering, Makrele und Lachs.

Gute Laune die man spürt! Wir empfehlen Ihnen dieses stimmungsaufhellende Mittagessen!

Zartes Lachsfilet auf Spätzle in feiner Cremesoße

Guten Appetit!

Unsere "Glücklichmacher"-Essenstipps für die Zwischenmahlzeit finden Sie hier!

apetito_Magazintext_Lachs auf Spätzle
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