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01.04.2021

Traditionen rund um Ostern

Das hat der Osterhase mit Ostern zu tun

Schon ist es wieder soweit: Ostern steht vor der Tür. Wie jedes Jahr verstecken Eltern für ihre Kinder die bunten Ostereier oder backen einen leckeren Osterzopf. Doch was steckt hinter diesen Traditionen rund um das Osterfest? Wir haben uns die Bräuche rund um Ostern genauer angeschaut und Antworten auf diese Fragen gefunden.

Dem Osterhasen auf der Spur

 

Um die Geschichte des Osterhasen ranken viele Mythen und Legenden. Eine besagt, dass früher zu Ostern traditionell ein Brot in Form eines Osterlamms gebacken wurde. Teilweise hat sich das Brot im Ofen so verformt, dass es aussah wie ein Hase. Im Christentum steht der Hase hingegen für Leben und Wiedergeburt. Da wir an Ostern die Wiederauferstehung Jesu feiern, verwendet die Kirche den Hasen als Sinnbild.

Früher wurden die Ostereier übrigens nicht immer vom Osterhasen versteckt. Je nach Region wurde den Kindern erzählt, dass der Kuckuck oder Hahn die Eier bringt, manchmal sogar der Fuchs. So richtig berühmt wurde der Osterhase erst ab Ende des 19. Jahrhundert durch Spielzeugfiguren, Bücher und natürlich den Schokoladen-Osterhasen. 

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Warum werden Ostereier bunt gefärbt?

Im Mittelalter wurde die Fastenzeit sehr ernst genommen, daher wurden weder Fleisch noch Eier gegessen. Die Hühner haben natürlich trotzdem weiterhin fleißig Eier gelegt. Da diese aber schnell schlecht wurden und es früher keinen Kühlschrank gab, wurden nur die Eier der Karwoche aufbewahrt und gekocht. So blieben sie länger haltbar. Außerdem galten die Eier aus der Karwoche als besonders heilig. Daher wurden diese am Ostersonntag erst geweiht und anschließend verschenkt oder zum Frühstück verzehrt. Um die Eier von den frischen zu unterscheiden, färbten die Menschen sie rot. Einen ganz entscheidenden Vorteil hat das Eierfärben: man kann die versteckten Eier besser finden.

Warum der Osterhase die Eier bringt, ist übrigens nicht ganz sicher. Nach einem besonders harten Winter wurden die Hasen auf der Suche nach Futter besonders zutraulich und wagten sich nah an die Gärten der Menschen. Um das Osterfest kindgerechter zu gestalten, wird vermutet, dass von den Eltern die Geschichte des Osterhasen erfunden wurde.

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Der Osterzopf – süß und lecker!

 

Der Osterzopf wird traditionell zu Ostern von vielen Familien gegessen. Das süßlich schmeckende Brot ist Ausdruck des Fastenbrechens nach einer 40-tägigen Fastenzeit. Ob zum Frühstück oder nachmittags zum Kaffee – an Ostern kommen wieder süße Leckereien auf den Tisch. Beim christlichen Osterfest gehört das Gebäck aus Hefe einfach dazu.  

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Der Osterzopf: So wird´s gemacht

Zutaten:
600 g Mehl
42 g Hefe
150 g Butter, zerlassene oder Öl
75 g Zucker
250 ml Milch, lauwarm
1 Ei
1 Prise Salz

Zum Verzieren:
Hagelzucker & Mandelblätter 

Zubereitung:
Aus den Zutaten einen Hefeteig herstellen und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen. Dann den Teig in drei gleichgroße Stücke aufteilen und jeweils zu Rollen formen. Nun wird’s kniffelig, denn aus den drei Rollen wird der Zopf geflochten. Das Backblech mit Backpapier auslegen und den fertigen Zopf vorsichtig auf das Blech legen. Nun gilt es, den Zopf zu verzieren, hier können auch Ihre Kinder fleißig mithelfen und die Milch mit einem Pinsel verstreichen und Hagelzucker und Mandelblätter drüberstreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 35-40 Minuten backen – fertig! Inspiriert durch Chefkoch.de.

 

Frohe Ostern!

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