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21.08.2017

"Meal-Prep" – der neue Ernährungstrend

Wir haben ihn genauer unter die Lupe genommen

„Meal-Prep" –  übersetzt „Mahlzeitenvorbereitung“ oder ganz einfach „Vorkochen“ –  ist ein neuer Trend, der unter Food- und Fitnessbloggern weit verbreitet und mittlerweile für viele ein fester Bestandteil des Alltags geworden ist. Aber was steckt eigentlich hinter diesem Phänomen?

Was genau ist Meal-Prep?

Im stressigen Alltag bleibt eine ausgewogene Ernährung häufig auf der Strecke. Oft ist eine frisch zubereitete und gesunde Mahlzeit nach einem langen Tag auf der Arbeit, in der Schule oder an der Uni zu zeitaufwändig. Außerdem verleitet ein immer größer werdendes Angebot von Fast-Food oder Lieferketten zur schnellen aber ungesunden Ernährung. Was kommt hier gelegener als ein quasi frisch gekochtes Gericht aus dem Kühl- oder Tiefkühlschrank, das in wenigen Minuten bereit zum Verzehr ist. 

Bei Meal-Prep werden die Mahlzeiten für die nächsten Tage oder sogar Wochen vorgekocht und später wieder aufgewärmt oder aufgetaut. So wird beispielsweise an einem festen Tag in der Woche für mehrere Stunden gekocht, das Ergebnis in kleine Portionen abgepackt und verstaut. So hat man für den Rest der Woche mehrere gesunde Portionen vorrätig, die bei Bedarf ohne größeren Aufwand zubereitet und verzehrt werden können.

 

Gemüse und Schneidebrettchen mit Messer
Drei Gerichte in Tupperdosen - Meal Prep mit apetito

So klappt's mit Meal-Prep

Wir haben vier hilfreiche Tipps zusammengestellt, mit denen Sie Meal-Prep ganz einfach umsetzen und in Ihren Alltag integrieren können:

Die Verpackung macht's
Damit das vorgekochte Essen auch sicher gelagert, transportiert und erwärmt werden kann, sollten Sie auf die richtige Wahl des Behälters achten. Für viele Gerichte bieten sich Plastikbehälter, die für die Mikrowelle geeignet sind, besonders an. Hier ist darauf zu achten, dass die Kunststoffe keine Weichmacher, wie z.B. Bisphenol A (BPA) enthalten, um langfristige gesundheitliche Schäden zu vermeiden.
Je nach Gericht können sich allerdings auch andere Behälter, wie Einmach- oder Joghurtgläser, sehr gut eignen.

Fangen Sie klein an und entwickeln Sie ein Gefühl

Aller Anfang ist schwer – gerade für Meal-Prep-Neulinge kann die Vorstellung für eine ganze Woche vorzukochen, sehr erdrückend wirken. Hier empfiehlt es sich, erstmal die nächsten zwei oder drei Mahlzeiten vorzukochen, um ein Gefühl für das Prinzip zu bekommen. 

Abwechslung in die Gerichte bringen

Um nicht den Spaß am Essen zu verlieren, sollten Sie Ihren Speiseplan so oft wie möglich ändern. Versuchen Sie daher Abwechslung in Ihren Speiseplan zu bekommen und möglichst viele verschiedene Gerichte zu probieren. Hier bietet es sich zudem an, die Rezepte zu sammeln. Hat man erstmal einige Rezepte zusammen, kann man sich ganz einfach den Speiseplan für die nächsten Tage zusammenstellen.

Planen und strukturieren Sie Ihren Einkauf sorgfältig

Damit auch Ihr Meal-Prepping erfolgreich wird, ist eine genaue Planung des Einkaufs notwendig. Nachdem man sich die Rezepte ausgesucht hat, sollte man eine Einkaufsliste schreiben und alle Zutaten für die Rezepte in den jeweiligen Mengen auflisten. So kann entspannter und zielstrebiger eingekauft werden und gleichzeitig reduziert man die Lebensmittelverschwendung auf ein Minimum. Gleichzeitig empfiehlt es sich auch, das eigentliche Kochen zu planen. Werden einzelne Beilagen für mehrere Gerichte benötigt? Dann sollte die größere Menge zusammen gekocht werden! Das spart Platz auf dem Herd und vor allem viel Zeit. 

Haben wir Ihr Interesse an diesem neuen Trend geweckt? Dann nutzen Sie Ihren nächsten freien Sonntag und probieren Sie Meal-Prepping selbst aus.