apetito Werkstatt für Menschen mit Behinderungen Donau-Iller Senden Interview Katja Albrecht Küchenleitung
apetito Geschichten

Katja Albrecht / Küchenleitung Donau-Iller / Senden

Katja Albrecht erzählt von ihrer Erfahrung mit apetito.

Steckbrief

330

180

   Angestellte & Menschen
mit Behinderung
   Mittagessen täglich
               

7

   MULTI PLUS

   Jahre apetito Partner    Tiefkühlkonzept
               
apetito Interview mit Katja Albrecht Küchenleitung der Donau-Iller Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in Senden
apetito TK-Ware Katja Albrecht Donau-Iller Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in Senden

Nie wieder Einheitsbrei

apetito gegenüber war Katja Albrecht anfangs eher skeptisch eingestellt. Im Interview verrät sie uns, warum sie das flexible Verpflegungskonzept MULTI PLUS heute nicht mehr missen möchte. Dabei bedeutete es von Beginn an mehr Arbeit für sie und dass mehr selbergemacht werden muss. Bei unserem Besuch in den Donau-Iller Werkstätten in Senden durften wir der Küchenchefin über die Schulter schauen. Gemeinsam mit ihrem Team verpflegt sie hier täglich den größten Teil der Belegschaft mit köstlichen Mittagsmenüs.

Herausforderungen

apetito Werkstatt für Menschen mit Behinderungen Donau-Iller Senden Kartons Arbeiten in der Küche Inklusion

Inklusion

Jeder soll mitkochen können.
apetito Werkstatt für Menschen mit Behinderungen Donau-Iller Senden pürrierte Menüs WinVitalis

Schluckbeschwerden

Genuss ohne Risiko.

Einfache Handhabung

Eine typische Großküche ist für Menschen mit einer psychischen oder geistigen Behinderung nicht der optimale Ort. Von der Teilnahme an Produktionsabläufen einmal ganz abgesehen. Zu hoch sind Verletzungsrisiken oder die Befürchtung, dass am Ende das Essen nicht rechtzeitig fertig wird.

MULTI PLUS von apetito ermöglicht es jedoch, dass jeder problemlos bei der Zubereitung der Menüs helfen kann. Die modularen Menükomponenten sind einfach zu handhaben und lassen sich leicht portionieren. So können Gastrobehälter beispielsweise auch von Menschen mit motorischen Einschränkungen ohne jedes Risiko befüllt werden. Auch das Bestücken der kalten Öfen kann ohne Weiteres übernommen werden.

winVitalis

Bei Frau Albrecht in Senden gibt es täglich zwischen 10 und 15 Personen denen das Essen schwerfällt und die keine gewöhnliche Kost genießen können. Es besteht die Gefahr des Verschluckens von kleinen festen Bestandteilen im Essen.

Um auch ihnen beim Essen den größtmöglichen Genuss zu bieten, hat apetito das Konzept winVitalis entwickelt. Die fein pürierten Fertiggerichte behalten ihren natürlichen Geschmack bei hoher Nährstoffdichte. Sie sind angenehm zu essen und tragen dazu bei, eine mögliche Mangelernährung zu verhindern. Die große Besonderheit ist die natürliche Formung der einzelnen Komponenten, die das Essen nach dem aussehen lässt, was es ist. Erbsen sehen aus wie Erbsen und Fleisch wie Fleisch. Zusätzlich ist die Zubereitung aller winVitalis Gerichte problemlos mit dem MULTI PLUS Konzept vereinbar.

apetito Werkstatt für Menschen mit Behinderungen Donau-Iller Senden Tiefkühlware Arbeiten in der Küche Combidämpfer

Alles neu

Das System kennenlernen.
apetito Werkstatt für Menschen mit Behinderungen Donau-Iller Senden Tiefkühlware Arbeiten in der Küche Inklusion Tiefkühl Ware

Flexibilität

5 x Nudeln, der Rest Reis.

Starthilfe von apetito

Für Frau Albrecht hat die Umstellung auf apetito einige Änderungen mit sich gebracht. Zuvor musste sie die angelieferten Speisen lediglich austeilen. Beim MULTI PLUS Konzept hingegen werden die einzelnen Komponenten vor Ort fertiggestellt. Das bedeutete für sie, neue Geräte und Prozesse kennenzulernen.

Um Frau Albrecht und ihrem Team die Einarbeitung in das neue System so einfach wie möglich zu gestalten, gab es professionelle Unterstützung. Bei apetito gibt es unterschiedliche Schulungen zu Themen rund um die Verpflegungskonzepte und den Umgang mit Lebensmitteln im Allgemeinen. Eine dieser Schulungen hat Frau Albrecht mit ihrem Team besucht, um alle neuen Handgriffe gezeigt zu bekommen. Um den Übergang von einem System zum anderen problemfrei zu bewältigen, war zusätzlich ein Mitarbeiter von apetito in den Donau-Iller Werkstätten dabei. In den ersten Tagen hat er das Team unterstützt und geschaut, dass alles rund läuft und keine Fragen offenbleiben.

MULTI PLUS

Wer schon mal für mehr als zehn Personen gekocht hat, wird es kennen: Einer mag dieses lieber, der andere jenes. Einer bringt eine Unverträglichkeit mit, der nächste einen Besucher. Auch in Senden kennt Frau Albrecht diese Themen gut und Besonderheiten sind an der Tagesordnung.

Das MULTI PLUS Konzept von apetito ermöglicht es Frau Albrecht, auf all diese Umstände zu reagieren – auch kurzfristig. Alle Menükomponenten sind so portioniert, dass sie problemlos aufgestockt aber auch verringert werden können. Sondermenüs für Tischgäste mit Unverträglichkeiten stehen bereit und lassen sich gleichzeitig mit allen anderen Menükomponenten fertigstellen. Und weil es in Senden viele gibt, die Reis sehr gerne mögen aber fünf Personen Reis nicht gut essen können, gibt es ganz einfach fünf Portionen Nudeln und für den Rest Reis.

Interview

„apetito war von Anfang an involviert und hat bei der Küchenplanung unterstützt.“
apetito Warum wollten sie das Verpflegungskonzept überhaupt ändern?
Albrecht Wir hatten fast 30 Jahre lang Warmanlieferung. Da war es einfach Zeit etwas Anderes zu machen. Außerdem haben wir das Problem, dass wir lange, gestaffelte Pausenzeiten haben. Das Essen zieht sich von 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr – eine lange Zeit um Essen warm zu halten.
apetito Wie ist die Umstellung an sich gelaufen?
„Ich möchte apetito jetzt nicht mehr missen.“
apetito Wie lange bekommen Sie schon das Essen von apetito?
Albrecht In unserer Einrichtung in Illertissen seit 2009 und in Senden seit 2012.
apetito Dann haben sie ja auch den Anbieterwechsel mitbekommen? Wie ist die Umstellung aus Ihrer Sicht abgelaufen?
Albrecht Wir waren vorher eine reine Verteilerküche. Wir haben das Essen heiß bekommen und es nur noch ausgeschöpft. Dann wurde bei uns umgebaut und im Zuge dessen haben wir den Anbieter gewechselt. apetito war dann ein komplett neues System für uns, eine völlig neue Art zu Arbeiten.
apetito Interview Katja Albrecht, Küchenleitung der Donau-Iller Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in Senden
Albrecht In Senden wurde sowieso alles neu gemacht. Die Werkstatt wurde komplett neugestaltet und umgebaut; auch die Küche. Der Wechsel zu einem neuen Anbieter verlief dabei fließend. Im Moment der Umstellung war dann ein Mitarbeiter von apetito bei uns vor Ort. Er hat uns die ersten zwei Tage unterstützt und mit der Bestellung, den Geräten, der Zubereitung und der Essensausgabe geholfen.

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apetito Welche Herausforderungen haben sich dabei als besonders schwierig herausgestellt?
Albrecht Die größte Herausforderung war die Umstellung von der Verteilerküche zur Regenerierung. Wegen des größeren Personalaufwandes.
apetito Musste viel Platz geschaffen werden, um die neuen Geräte unterzukriegen?
Albrecht Eigentlich nicht. Die Küche wurde ja sowieso komplett umgebaut. apetito war von Anfang an involviert und hat bei der Küchenplanung unterstützt. Von daher hat das genau gepasst.
apetito Hat der Wechsel zu apetito auch Dinge mit sich gebracht, die sie positiv überrascht haben?
Albrecht Positiv überrascht war ich davon, wie viel mehr „Koch-Charakter“ alles im Vergleich zu vorher hat. Besonders meine Gruppe hat das unglaublich gut angenommen. Sie identifizieren sich jetzt mehr mit dem Essen als zuvor.
apetito Waren Sie denn von Beginn an überzeugt von apetito?
Albrecht Ich konnte mir das Konzept ehrlich gesagt nicht wirklich vorstellen. Ich hatte bei apetito immer Menüschalen im Kopf, die man warm macht und wo immer das Gleiche drin ist.
apetito Welche Meinung haben Sie heute?
Albrecht Ich möchte apetito jetzt nicht mehr missen. Es ist viel flexibler als vorher und ich habe immer genug da, um schnell mal zehn Mittagsessen zusätzlich zu machen. Außerdem kann man alles selber zusammenstellen. Wir haben beispielsweise viele Mitarbeiter, die essen gerne Reis. Aufgrund von Schluckbeschwerden ist Reis für manche allerdings schwierig. Die bekommen dann einfach Nudeln, der Rest bekommt seinen Reis.
apetito Wie sieht für Sie das perfekt Menü für Ihre Tischgäste aus?
Albrecht Letztendlich soll es jedem schmecken. Sie sollen sich gesund ernähren. Ich habe beispielsweise einen vegetarischen Tag in der Woche, der ist mir persönlich wichtig.
apetito Wer ist bei Ihnen für die Menüzusammenstellung und die Zubereitung zuständig?
Albrecht Die Zusammenstellung und Bestellungen mache letztendlich ich, gemeinsam mit meiner Kollegin. Es könnten aber jederzeit Wünsche geäußert werden. Bei der Zubereitung helfen unsere Beschäftigten.
apetito Haben Sie für die Bestellung irgendwelche Restriktionen?
Albrecht Eine Einschränkung ist das Beispiel mit dem Reis. Ich kann also nicht nur Reis an einem Tag machen. Das gleiche gilt beispielsweise für Fisch, da muss es eine Alternative geben. Ansonsten sind es wenig Einschränkungen.
apetito Nutzen Sie „mein apetito“ für die Bestellung?
Albrecht Ich benutze es für die Speiseplanerstellung und für die Kalkulation. Wir haben eine Mischkalkulation mit Festpreis, die wir ungefähr einhalten sollten. Die Einstellungen dafür kann man alle über den Menüplaner regeln.
apetito Was machen Sie, wenn Sie mal Fragen oder Sonderwünsche haben? Hatten Sie von Beginn an einen festen Ansprechpartner bei apetito, mit dem Sie regelmäßig Kontakt haben?
Albrecht Ja, haben wir. Der hat allerdings zwischenzeitlich gewechselt. Kontakt haben wir vielleicht drei bis viel Mal im Jahr. Außerdem ist er jederzeit erreichbar, wenn wir mal Fragen haben.
apetito Wenn Sie auf den gesamten Prozess und die heutige Situation zurückblicken, würden Sie aptito dann weiterempfehlen?
Albrecht Würde ich machen, ja. Es ist ein sehr gutes und einfaches Konzept. Gerade für unser Klientel, also für Menschen mit einer psychischen oder geistigen Behinderung, bietet es sich an, weil jeder mithelfen kann. Man kann selber wählen was es gibt, ist sehr flexibel und kann vor allen Dingen die Mengen selber bestimmen. Ganz nach den Bedürfnissen und Wünschen meiner Kunden.

Eindrücke aus Senden

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