apetito Werkstatt für Mensch mit Behinderungen Lebenshilfe Bruchsal Interview Ghelia Sassowsky Küchenleitung
Unsere Kunden erzählen

Ghelia Sassowsky / Küchenleiterin der Lebenshilfe / Bruchsal

Ghelia Sassowsky erzählt von ihrer Erfahrung mit apetito.

Steckbrief

780
Mitarbeiter
250
Essen täglich
3
Jahre apetito Partner
MULTI PLUS-System
apetito Lebenshilfe Bruchsal Essensausgabe Mittagessen
apetito Interveiw mit Ghelia Sassowsky, Küchenleitung der Lebenshilfe Bruchsal Werkstatt für Menschen mit Behinderungen

Gastronomie ist ihre Branche

Ghelia Sassowsky arbeitet im Hauptsitz des Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e. V.. Die gestandene Gastronomin und Gruppenleitung der Hauswirtschaft, kümmert sich in Bruchsal um die Verpflegung. Frische ist ihr dabei besonders wichtig. Unter der Woche bringt sie diese mit apetito auf den Teller. Am Wochenende, wenn sie etwas mehr Zeit hat, gibt es Pfannkuchen oder selbstgemachte Spätzle für Bewohner des Wohnheims. Die Einrichtung wurde 1963 von einer kleinen Gruppe mutiger und engagierte Eltern gegründet. Was als Selbsthilfegruppe für Menschen mit Behinderung angefangen hat, ist heute eine richtige Institution: sechs Werkstätten und fünf Wohnheime an mehreren Standorten. Frau Sassowsky ist seit 1999 dabei. Uns hat sie gezeigt, wie sich die Verpflegung in der Einrichtung seither verändert hat.

Herausforderungen

apetito Vorbereitungen für das Mittagessen Werkstatt für Menschen mit Behinderungen Lebenshilfe Bruchsal

Umdenken anstoßen

Den Ruf von Tiefkühlkost aktualisieren.
apetito Bestellsystem Mein apetito Lebenshilfe Bruchsal Werkstatt für Menschen mit Behinderungen

Vielfalt

Speisepläne, die jedem etwas bieten.

Bei apetito überzeugt die Frische

In den Köpfen vieler ist Tiefkühlware leider noch immer ein minderwertiges Produkt. Der „aufgewärmter Einheitsbrei“ wird als wenig nahrhaft angesehen und mit Faulheit und „nicht selber kochen“ verbunden.

Ganz im Gegenteil, steht Tiefkühlung bei apetito jedoch für Frische. Denn bei pflückfrisch tiefgefrorem Obst oder Gemüse werden häufig mehr Nährstoffe bewahrt, als bei normaler kühler Lagerung. Einzelne Menükomponenten werden bei apetito nach dem Kochen sofort in Tiefkühlschlaf versetzt. So werden sie erst kurz vor dem Verzehr mit vollem Geschmack und Nährstoffgehalt fertiggekocht.

Frau Sassowsky durfte sich selber ein Bild von der Frische bei apetito machen. Bei einem Besuch in Rheine hat sie sich die komplette Produktion angesehen und so ein neues Bild von Tiefkühlkost bekommen.

Für jeden richtig und lecker

Durch Diabetes, Laktose- oder Fruktoseintoleranz gegeben oder selbstbestimmt durch den Wunsch vegetarisch zu leben – die Ansprüche an Verpflegung sind heute höher denn je.

Mit einem Sortiment von mehr als 500 unterschiedlichen Menükomponenten wird apetito all diesen Anforderungen gerecht. Alleine 287 Komponenten sind vegetarisch und ein Großteil von ihnen ist Bio zertifiziert. Menüs für besondere Ernährungssituationen sind zudem eindeutig gekennzeichnet und ebenso problemlos zuzubereiten, wie alle anderen Menüs.

Die Art der Zubereitung sorgt – verglichen mit anderen Verpflegungskonzepten – für zusätzliche Vielfalt. Selbst Klassiker wie Pommes, die sich schlecht warmhalten lassen, können mit apetito knusprig und lecker serviert werden.

apetito Karton Lieferung Lebenshilfe Bruchsal Werkstatt für Menschen mit Behinderungen

Umstellung und Umbau

Großprojekt: neue Küche
apetito Interview Mitarbeiter Lebenshilfe Bruchsal Werkstatt für Menschen mit Behinderungen

Motivation

Akzeptanz, Teamgeist, Einsatz

apetito als Teil des Projektteams

Wo steht was? Welche Anschlüsse werden benötigt? Ist das neue Konzept zukunftsfähig und nachträglich erweiterbar? Bei einem großen Projekt wie dem in Bruchsal stellen sich 1000 und 1 Frage zu unterschiedlichsten Themen.

Die Experten von apetito haben diese Fragen bereits 100 und 1 Mal beantwortet. Sie kennen und erkennen Schwierigkeiten und wissen, worauf geachtet werden muss. Deshalb war apetito auch in Bruchsal von Beginn an Teil des Projektteams und hat bei der Planung und Umsetzung des neuen Konzepts geholfen. So konnte ein reibungsloser Wechsel zum neuen Multi Plus-System gewährleistet werden.

Anpfiff mit Pfiff

Für Projekte wie das in Bruchsal ist es wichtig, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Denn nur wer überzeugt ist den richtigen Weg einzuschlagen, zeigt unterwegs den vollen Einsatz.

Um diesen Punkt von Beginn an zu berücksichtigen, hat apetito mit dem Projektteam ein Probeessen veranstaltet. Alle sollten sehen wo die Reise hingeht und sich auf das Ergebnis freuen. Das Konzept sollte nicht nur verstanden, sondern selber erlebt werden. Die Aktion hat sich als voller Erfolg herausgestellt. Nach dem Essen war das Team sich einig, eine Wahl getroffen zu haben, die für alle optimal ist.

Interview

„Wir haben einfach etwas größer und nachhaltiger gedacht.“
 
 Sassowksy Vorher gab es eine reine Ausgabeküche, die über das Catering eines naheliegenden Unternehmens mitversorgt wurde. Da wurde noch nichts selber gemacht.
 apetito Warum wollten Sie das Verpflegungskonzept ändern?
 Sassowsky Die Werkstattmitarbeiter waren mit der Qualität unzufrieden, was sicherlich den langen Standzeiten des Essens geschuldet war. Das war unser Ansatz um nach einem neuen Konzept zu suchen.
 apetito Also haben Sie sich nach Anbietern umgesehen?
„Ich war ein absoluter apetito Gegner.“
apetito Wie groß ist die Lebenshilfe in Bruchsal? Wie viele Mitarbeiter haben Sie hier?
Sassowsky Insgesamt sind es 780 Mitarbeiter und 240 Wohnheimplätze. Davon kommen circa 250 Personen zum Mittagessen.
apetito Werden die Wohnheime die ganze Woche verpflegt?
Sassowsky Am Wochenende und an Feiertagen läuft das etwas anders. Da gibt es auch mal frische Pfannkuchen oder Dampfnudeln.
apetito Wie sah Ihre Verpflegung vor apetito aus?
apetito Interview mit Ghelia Sassowsky, Küchenleitung der Lebenshilfe Bruchsal
Sassowsky Zuerst einmal nach einem neuen Konzept: Kochen wir selber? Eröffnen wir dafür eine Werkstattgruppe? Haben wir genug Räume? Das alles war ein langer Prozess. Wir haben eine Projektgruppe gegründet und uns intensiv damit auseinandergesetzt.
apetito Wie ist die Umstellung verlaufen?

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Sassowsky Sobald apetito als Anbieter feststand, haben wir die Mitarbeiter einbezogen und Ausschreibungen gemacht. Sie sollten sich im Zuge der Selbstbestimmung richtig auf die unterschiedlichen Stellen in der Küche bewerben können. Außerdem saßen der Werkstattrat und apetito mit im Boot.
apetito Wie ging es los mit der Planung und dem Umbau?
Sassowsky Das war ein größeres Projekt. Bis die Pläne fertig, Angebote eingeholt und verworfen und neu eingeholt wurden waren… Das war für mich das Spannendste. Wir hatten ja noch die Erstausstattung von 1967.
apetito Also ist die Küche komplett umgebaut worden?
Sassowsky Genau. Neue Wände, ein Anbau – das wäre eh alle notwendig gewesen. Wir haben einfach etwas größer und nachhaltiger gedacht. Wichtig war uns zudem, dass wir später mit den Leuten aus dem Wohnheim auch mal selber kochen können.
apetito Wie verlief die Einarbeitung und die Schulung mit den Geräten?
Sassowsky Anfangs relativ easy. Wir wussten frühzeitig was auf uns zukommt und hatten im Wohnheim bereits Convectomaten mit ähnlicher Bedienung. Außerdem waren wir gemeinsam bei apetito in Rheine und haben alles schon mal vor Ort gesehen.
apetito Waren Sie von Anfang an überzeugt von apetito?
Sassowsky Ich war ein absoluter apetito Gegner. Weil ich aus der Gastronomie komme, war Tiefkühlkost für mich ein No-Go. Ich habe mich allerdings überzeugen lassen – und das nicht nur wegen der Wirtschaftlichkeit. Bei dem Besuch in Rheine konnte ich mir die Produktion und das alles anschauen.
apetito Wie sieht das perfekte Menü für Ihre Tischgäste aus?
Sassowsky

Wir achten drauf, dass wir täglich ein Essen mit maximal 650 Kalorien und nicht mehr als 7 Broteinheiten anbieten. Ein vegetarisches Essen ist zudem immer dabei. Und der Frischeanteil soll nicht zu kurz kommen.

apetito Wie gut klappt es mit der Zubereitung?
Sassowsky Neue Kollegen brauchen natürlich ihre Zeit. Die bringen teilweise Handicaps mit und sind häufig nicht in der Lage, Dinge selber zu entscheiden. Einiges überblicken und kontrollieren wir daher. Aber mit apetito ist es ja im Prinzip sehr einfach.
apetito Wie verläuft die Kommunikation? Wie zufrieden sind Sie mit der Erreichbarkeit der Servicehotline?
Sassowsky Die Kommunikation mit unseren Ansprechpartnern ist gut. Das einzige, was ich bei der Hotline als Manko empfinde, ist das es keinen festen Ansprechpartner gibt. Man hat jedes Mal einen anderen Mitarbeiter am Telefon.
apetito Gibt es ansonsten Dinge, die wir aus Ihrer Sicht verbessern können?
Sassowsky Ich würde vielleicht an den Verpackungsgrößen arbeiten. Wenn ich 30kg Spätzle benötige, dann sind 1,25kg Beutel nicht besonders benutzerfreundlich, vom Handling her.
apetito
Würden Sie apetito anderen Unternehmen weiterempfehlen?
Sassowsky Ja, sicher, wenn jemand nach einem derartigen Konzept sucht. Die Qualität stimmt und selbst wenn man mal eine Reklamation haben sollte, wird damit positiv umgegangen. Wir haben bei apetito nur gute Erfahrungen gemacht.

Eindrücke aus Bruchsal

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