Interview Senioreneinrichtung Bad Essen
apetito Geschichten

Ines Jarysek  / operative Leitung des "Vitalis Wohnpark" / Bad Essen

Ines Jarysek erzählt von ihrer Erfahrung mit apetito.

Steckbrief

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      Bewohner                Jahre apetito Partner
               

  5

 Cook & Freeze-

  Wohnbereiche   System
               
Interview operative Leitung Seniorenpark Bad Essen
Senioren-Wohnpark Vitalis Bad Essen aussen

Jeder soll sich wie zu Hause fühlen.

Was müsste der Vitalis Wohnpark bieten, damit ich selber hier einziehen möchte? – Diese Frage stellt sich Ines Jarysek regelmäßig. Als operative Leitung des Seniorenheims in Bad Essen nutzt sie stets ihre eigenen Ansprüche als Maßstab. Deshalb klopft sie ihr Angebot immer wieder ab – um es zu „entstauben“ und neue Ideen zu generieren. Unterstützt wird sie dabei von einer einberufenen Expertengruppe, bestehend aus Pflege-, Hauswirtschafts- und Leitungskräften. Sowohl aus dem eigenen Haus als auch hausübergreifend durch den Dr. Becker Konzern. Seit 2004 bringt apetito seine Expertise mit ein. Wo und wie das bis heute stattfindet, davon erzählt Frau Jarysek im Interview.

Herausforderungen

Kochen und Essen im Wohnbereich Seniorenheim Wilnsdorf

Kochen im Wohnbereich

Eine Idee soll Wirklichkeit werden.
Wohnen und Leben in Senioreneinrichtungen

Individualität

Kein Bewohner ist wie der andere.

Planung mit apetito

Die Verantwortlichen in Bad Essen hatten eine ziemlich genaue Idee für ein neues Konzept: Die Zubereitung der Speisen sollte zukünftig in den Wohnbereichen stattfinden. Sie wollten den Bewohnern das Essen wortwörtlich näherbringen. Was neben der Idee jedoch noch fehlte, war ein ausgereifter Lösungsansatz für die konkrete Umsetzung.

Um Abhilfe zu schaffen, hat das Team in Bad Essen apetito jene Idee mitgeteilt. Dann wurde gemeinsam nach einem Ansatz gesucht. Die konzeptionelle Lösung kam letztendlich aus Rheine: mobile Kochstationen, sogenannte Multigenwagen. Die beweglichen Einheiten lassen die Bewohner schon bei der Zubereitung an der Verpflegung teilhaben. Zusätzlich ermöglichen sie es, jeden Bereich in Bad Essen individuell zu versorgen – effizient und ohne lange Wege und Warmhaltezeiten.

Ein Verpflegungskonzept, das sich anpasst.

Der Altersdurchschnitt in Bad Essen liegt bei 65-70 Jahren. Dennoch gibt es auch 40- oder 100-Jährige unter den Bewohnern. Ebenso divers sind die unterschiedlichen Pflegegrade und die damit verbundenen Bedürfnisse und Anforderungen an eine Verpflegungslösung. Sie reichen vom Schlaganfall über Demenz bis hin zu jungen Menschen mit Behinderung.

Mit dem Multigenwagen von apetito kann man all diesen Anforderungen gerecht werden. Das flexible Konzept ermöglicht gleichermaßen die individuelle Berücksichtigung einzelner Personen, sowie die effiziente Verpflegung von Klein-Gruppen. Es erlaubt die Nutzung des gesamten Sortiments von über 500 Menükomponenten. Zusätzlich kann es durch Sonderkostformen wie die pürierten, hochkalorischen Menüs perfekt ergänzt werden.
Senioren im Heim und Angehoerige

Angehörige

Verpflegung auf dem Prüfstand.
Senioren-Referenz Wohnpark in Bad Essen

Blick nach vorne

Zukunftsfähig bleiben.

Gelebte Transparenz

In Einrichtungen wie dem Vitalis Wohnpark dreht sich vieles um das Thema Essen. Für einige Bewohner ist es ein Highlight in ihrer täglichen Routine. Umso wichtiger ist es Frau Jarysek, dass es allen schmeckt. Zeitweise reicht dieses Thema sogar bis zu den Angehörigen, denen die Qualität der Verpflegung extrem wichtig ist.

Um Spekulationen zu Themen wie Tiefkühlkost mit Tatsachen zu entgegnen, hat Frau Jarysek ein Mittel: Angehörigen-Abende. Sie überzeugt Personen, die den Bewohnern nahestehen, ganz einfach, indem sie sie selber probieren lässt. Durch Informationsmaterialien und eine Politik der offenen Türe bietet apetito ihr hierfür zusätzliche Unterstützung. Auch kann das Team aus Bad Essen von ihren Besuchen in Rheine erzählen, wo sie selber gesehen haben, wie apetito das Essen für ihre Einrichtung kocht.

Gemeinsames Fortbilden

Demagogischer Wandel, Personalentwicklung, Pflegequalität und Pflegestärkungsgesetz – Themen für die Zukunft hat das Team um Frau Jarysek einige. Für 2017 liegt der Fokus unter anderem auf gesunder Ernährung.

apetito möchte sie dabei natürlich in enger Zusammenarbeit unterstützen. Nirgendwo gibt es einen besseren Einblick in Wünsche und Bedürfnisse, als direkt beim Kunden: eine Win-Win-Situation. In Zukunft soll der Fokus nicht länger einzig auf Mängeln und Bedarfen der Bewohner liegen, sondern vielmehr soll es sich um ihre Kompetenzen drehen und darum, welche Ansprüche sie mitbringen.

Interview

apetito Was ist Ihnen im Hinblick auf eine Verpflegungslösung wichtig?
Jarysek Die Individualität jedes Bewohners zu berücksichtigen und entsprechend flexibel zu sein. Damit wir auf jeden Geschmack und jedes Bedürfnis eingehen können.
apetito Wie sah Ihre Verpflegung vor apetito aus?
Jarysek Früher gab es hier noch die Reha-/Orthopädieklinik, die den Vitalis Wohnpark komplett mitversorgt hat. Das war quasi ein Catering-Konzept.
apetito Warum haben Sie sich für einen Wechsel zu apetito entscheiden?
„Arbeitsspitzen können jetzt gelassener abgefangen werden.“
Referenz Seniorenpark Bad Essen Interview Frau Jarysek
Jarysek Ende 2004 ist die Klinik geschlossen worden und es musste eine neue Lösung her. Ein eigener Koch kam nicht in Frage. Die Kapazität unserer Küche gab dies ganz einfach nicht her. Also haben wir in Abstimmung mit dem Konzern (Dr. Becker) entschieden, dass apetito die Verpflegung übernimmt.
apetito Mittlerweile haben Sie ein Wohnbereichskonzept. Wie kam es dazu?
Jarysek 2005 wurde zunächst eine weitere Station gebaut. 2010 haben wir dann umstrukturiert. Durch langes Warmhalten hatten wir Defizite in der Mahlzeitenversorgung festgestellt. Also haben wir gemeinsam überlegt, wie wir die Situation verbessern können. Das Wohnbereichskonzept war dann die Idee vom Heimleiter. Es sollte alles ein wenig lebendiger machen. Der Duft des Essens aus der Küche sollte im Wohnbereich wahrnehmbar werden.
apetito Wie genau lief die Umstellung der fünf Wohnbereiche ab?
Jarysek Von der Zeitplanung und der Raumkonzeption her wurden wir von apetito begleitet. Die vorbereitenden Maßnahmen bezüglich Personalsituation haben wir in Eigenregie übernommen. Durch die Hilfe von apetito beim Projektplan konnten wir die Vorgaben und Empfehlungen einfach übernehmen.
apetito Wie sah die Einführung in die Gerätetechnik aus?
Jarysek Da wurden wir über eine Woche am Stück von apetito begleitet. Die entsprechenden Geräteeinstellungen wurden vorgenommen und alle Mitarbeiter geschult. Bei Bedarf dann später auch auf Abruf.
apetito Wie haben Sie das neue Wohnbereichskonzept an Ihre Mitarbeiter kommuniziert?
„Ich glaube, der große Vorteil liegt in der Produktvielfalt.“

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Jarysek Zu Beginn wurden Expertengruppen ins Leben gerufen, die aus verschiedenen Bereichen zusammengesetzt waren. Dann haben wir das Ziel immer weiter fokussiert und kommuniziert, dass wir ein Wohngruppenkonzept nutzen möchten. Anschließend gab es Veranstaltungen mit den einzelnen Berufsgruppen, damit sich alle abgeholt fühlten.
apetito Welche Veränderungen haben sich für Ihre Mitarbeiter ergeben?
Jarysek Die Hauswirtschaftskräfte haben jetzt mehr Kontakt zu den Bewohnern. Das hat den Arbeitsplatz meines Erachtens sehr bereichert. Auch die Organisation der Arbeitsabläufe hat sich geändert und die Pflegekräfte helfen bei der Mahlzeitenversorgung mit. Dadurch unterstützen sich die beiden Gruppen gegenseitig. Arbeitsspitzen können jetzt gelassener abgefangen werden. Das hat uns und die Qualität des Essens weit nach vorne gebracht.
apetito Welchen Mehrwert bietet Ihnen das Cook & Freeze-System?
Jarysek Ich glaube, der große Vorteil liegt in der Produktvielfalt. Das kann man mit einer eigenen Küche nicht abbilden. Außerdem können wir sehr schnell reagieren und auf Wünsche eingehen. Beispielsweise, wenn ein Bewohner eine Speise überhaupt nicht mag oder kurzfristig in die Einrichtung kommt. Des Weiteren bietet es den Vorteil, dass keine Geschmacksverstärker und künstliche Aromen benötigt werden.  Wir waren schon zweimal in Rheine und haben uns den Weg vom Roh- bis zum Fertigprodukt angeguckt. Das würde ich jedem Kritiker empfehlen. Viele haben einfach ein falsches Bild von Tiefkühlkost. Wir als Einrichtung können uns mit gutem Gewissen hinter apetito stellen. Zusätzlich ist Cook & Freeze kosteneffizient. Einen Koch kann sich kaum noch jemand leisten – man muss ja alle Speisen abdecken und vieles einkaufen, um ein vergleichbares Produkt wie von apetito zu erhalten.
apetito Wie haben Ihre Mitarbeiter das neue Konzept angenommen?
Jarysek Meines Erachtens durchweg positiv. Zum einen, durch die entstandene Nähe zu den Bewohnern und zum anderen, weil die effizienten Abläufe erkannt und verstanden wurden. Dass das Produkt vor Ort gekocht wird und verkochtes, aufgewärmtes Essen kein Thema mehr waren, kam auch gut an.
apetito Worin unterscheiden sich die Speisepläne für die verschiedenen Bereiche?
Jarysek Die Pläne sind für alle gleich, außer im Demenzbereich. Bei Bewohnern mit Schluckbeschwerden kommen pürierte Kost und individuelle Wünsche hinzu. Erstellt werden die Pläne immer für sieben Wochen. Manchmal baue ich aber auch kurzfristig um oder passe an.
apetito Wie gestalten Sie den Speiseplan?
Jarysek Wir bauen immer saisonale Gerichte, wie Grünkohl, ein. Zweimal in der Woche gibt es Eintopf und wöchentlich eine Süßspeise. Täglich stehen zwei Menüs zur Auswahl, plus ein vegetarisches Menü. Wenn jemand gerne häufiger Eintopf essen möchte, können wir das auch anbieten. Die Wagen werden jeden Morgen frisch bestückt, sodass wir Änderungen auch spontan vornehmen können.
apetito Gibt es eine Art Lieblingsgericht Ihrer Bewohner?
Jarysek Sauerbraten, Hühnerfrikassee und das Hähnchenfilet „Gärtnerin-Art“. Das Hähnchen ist generell wirklich gut. Und Eintöpfe mögen sie eigentlich alle gerne.

Durch die tolle Einführung sind sie seit dem ersten Tag gut zurechtgekommen und überzeugt von dem Konzept und System. Ihnen gefällt, dass der Bezug zu den einzelnen Bewohnern wesentlich enger ist, als beispielsweise in einem großen Essenssaal.
Durch die tolle Einführung sind sie seit dem ersten Tag gut zurechtgekommen und überzeugt von dem Konzept und System. Ihnen gefällt, dass der Bezug zu den einzelnen Bewohnern wesentlich enger ist, als beispielsweise in einem großen Essenssaal.
Durch die tolle Einführung sind sie seit dem ersten Tag gut zurechtgekommen und überzeugt von dem Konzept und System. Ihnen gefällt, dass der Bezug zu den einzelnen Bewohnern wesentlich enger ist, als beispielsweise in einem großen Essenssaal.
Durch die tolle Einführung sind sie seit dem ersten Tag gut zurechtgekommen und überzeugt von dem Konzept und System. Ihnen gefällt, dass der Bezug zu den einzelnen Bewohnern wesentlich enger ist, als beispielsweise in einem großen Essenssaal.
Wer macht bei Ihnen die Speisepläne?
Wer macht bei Ihnen die Speisepläne?
Wer macht bei Ihnen die Speisepläne?
Wer macht bei Ihnen die Speisepläne?
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Nutzen Sie die Aktionen und gibt es auch mal asiatische, türkische oder italienische Küche?
Nutzen Sie die Aktionen und gibt es auch mal asiatische, türkische oder italienische Küche?

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Eindrücke aus Bad Essen

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