Die Pflegedirektorin der Klinik Bad Dürkheim im Gespräch mit apetito
Unsere Kunden erzählen

Doris Wiegner / Pflegedirektorin / Klinikum Bad Dürkheim

Frau Wiegner über die Umstellung auf Cook & Freeze aus Sicht der Pflegedirektion.

Steckbrief Landesverein für Innere Mission in der Pfalz e.V. (LVIM)

200
Betten (Klinik Bad Dürkheim)
8
Altenpflegezentren
ca. 900
Pflegeplätze (Altenhilfe)
Cook & Freeze-
System
Das Evangelische Krankenhaus Bad Dürkheim verpflegt seine Patienten in Zusammenarbeit mit dem Cook&Freeze System von apetito
Interview mit Frau Wiegner als Pflegeleiterin in der Klinik Bad Dürkheim

Insight: Wie Patienten und Mitarbeiter die Umstellung erleben.

Doris Wiegner ist Pflegedirektorin im Evangelischen Krankenhaus Bad Dürkheim. Seit 1989 ist sie hier tätig, war Stationsleiterin auf der Intensivstation und wechselte 1994 ins Pflegemanagement. Vor diesem Hintergrund überblickt sie viele interne Prozesse und Abläufe. Sie hat den mehrstufigen Umstellprozess der „Patientenversorgung mit Schöpfsystem“ über „Cook & Chill“ bis zum jetzigen „Cook & Freeze“-Verfahren mit apetito hautnah vor Ort miterlebt. Ihr war es besonders wichtig, die Mitarbeiter „mit ins Boot“ zu holen, vom neuen System zu überzeugen und die Möglichkeiten des apetito Angebotes als Chance zu entdecken.

Herausforderungen

Küchen-Umstellung auf Cook and Freeze im laufenden Betrieb und training on the job

Die Umstellung „on the job“

Alles läuft weiter und doch wird alles anders
Herausforderung besonderer Ernährungssituationen in Kliniken und Krankenhäusern

Besondere Ernährungssituationen

Angebotsvielfalt bei unterschiedlichen Kostformen

Der Umstellungsprozess wurde im Vorfeld minutiös geplant

Die Abläufe innerhalb eines Krankenhauses sind hoch komplex und kein Bereich gleicht dem anderen. Daher kann es kein „Standard“-Prozedere geben. Die Projektmanager von apetito klärten zunächst im Rahmen von Stationsleitungsbesprechungen die Anforderungen des Umstellungsprozesses. Danach wurden alle Abläufe geplant und die Mitarbeiter intensiv vor Ort geschult.

Während der Umstellung selbst wurden die Pflegekräfte und Versorgungsassistenten durch apetito Berater eng begleitet: Sie gingen mit in die Patientenzimmer, achteten darauf, wie das Essen serviert wird und gaben wertvolle Tipps für reibungslose Prozesse. Gerade dieser Fokus auf den „gastronomischen Service am Patienten" wurde dankend von den Mitarbeitern der Klinik aufgenommen. 

Das umfangreiche winVitalis Angebot von apetito

Geriatrische Patienten, Demenz, Mangelernährung, Kau- und Schluckbeschwerden, Essstörungen – all dies sind Herausforderungen, die weit über eine „normale“ Essenversorgung hinausgehen. Und doch gehören sie zum Alltag in der Klinik in Bad Dürkheim. Mit dem winVitalis Angebot bietet apetito den betroffenen Patienten – unabhängig von den individuellen Ernährungsbedürfnissen ein Höchstmaß an sicherer Verpflegung und Genuss. Beispielhaft dafür sind die schmackhaften hochkalorischen Suppen, die immer dann eingesetzt werden, wenn die Nährstoffversorgung auf herkömmlichem Wege zu gering ist. Auch die Darreichungsform der pürierten Menüs, bei der jeder Menübestandteil optisch in die Form des tatsächlichen Gerichts gebracht wird, trifft auf sehr große Zustimmung. Denn die Freude am Essen ist gerade in schwierigen Lebenssituationen ein entscheidender Faktor für die Zufriedenheit und Lebensqualität von Patienten.

Bei welchen Herausforderungen können wir Ihnen behilflich sein? Unsere Experten kümmern sich gerne um Ihr individuelles Anliegen. Sprechen Sie uns einfach an.

Interview Klinikum Bad Dürkheim

Pflegedirektion im Evangelischen Krankenhaus

apetito Wie haben Sie den Umstellungsprozess auf „Cook & Chill“ mit apetito erlebt? 
Wiegner Das hat alles sehr gut geklappt. Besonders wichtig fand ich die Mitarbeiter-Verköstigung direkt zu Beginn. Diejenigen, die das System hier zukünftig anwenden sollten, konnten sich selbst von der Qualität und dem Geschmack überzeugen. Das war ein zentraler Punkt: Mit der Verköstigung haben wir sehr viel bei den Mitarbeitern gewonnen.
apetito Was war – neben dem Geschmack der Menüs – für Sie wichtig?
Wiegner Der ganze Komplex der gesunden Ernährung: Das Ernährungsbewusstsein in der Gesellschaft ist enorm gestiegen. Und apetito achtet auf jedes Detail: Vom Anbau des Gemüses bis zum fertigen Menü auf dem Teller des Patienten ist es bei apetito ein kontrollierter Prozess – auch mit einem ökologischen Anspruch. Diese Sicherheit bei der Qualität erwartet die heutige Bevölkerung – nicht nur die Patienten. Und apetito setzt das meiner Meinung nach konsequent um.
„Die Rückmeldungen der Patienten sind sehr positiv.“
Kunden-Interview mit Pflegeleiterin Frau Wiegner des Krankenhauses Bad Dürkheim
apetito Können Sie uns kurz die Abläufe in der Klinik schildern? 
Wiegner Wir haben so genannte „Versorgungsassistenten“, die sich um alle Fragen des Essens kümmern. Zunächst erfolgt eine Anamnese, bei der genau erfasst wird, welche Anforderungen bei der Ernährung des Patienten berücksichtigt werden müssen. Dazu gehören Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten ebenso wie medizinische Indikationen oder auch Vorlieben und Abneigungen.
apetito Das wird alles erfasst?
Wiegner Genau. Gerade die Erfassung der Vorlieben ist bei Patienten mit Demenz oder auch bei kachektischen Patienten sehr wichtig. Die können sich zum Teil nicht mehr äußern – dann erfassen wir die Daten zusammen mit den Angehörigen. Per Tablet und EDV erfolgt auf Basis der Daten eine Beratung, die Speiseauswahl wird gemeinsam festgelegt und automatisch an die Küche übermittelt. Das Essen servieren die Versorgungsassistenten dann in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Pflege.
apetito Hat sich die Zufriedenheit der Patienten verbessert? 
Wiegner Ja. Ich würde sagen, dass die Zufriedenheit sehr hoch ist. Das liegt auch ganz einfach daran, dass wir sehr flexibel reagieren können, wenn ein Patient mal nicht zufrieden ist. Wir bieten ihm dann einfach ein anderes Menü – das apetito Angebot ist ja so groß, dass wir dem Geschmack der meisten Patienten gerecht werden können.
apetito Wo sehen Sie Ihre Schwerpunkte in der Zukunft?
Wiegner Die Umkehr der Alterspyramide ist die größte Herausforderung. Das Außergewöhnliche wird bei uns immer mehr zur Normalität: Wir haben jetzt schon ein sehr hohes Durchschnittsalter der Patienten, wir haben einen Demenz-Bereich, einen Bereich für Akutpsychosomatik, ein Palliativ-Zentrum. Alle diese Bereich gewinnen natürlich auch für die Verpflegung immer mehr an Bedeutung.
„Durch apetito wurden wichtige Impulse für unser Krankenhaus gesetzt.“

Eindrücke aus Bad Dürkheim

Möchten Sie erfahren wie eine Umsetzung des apetito Cook & Freeze-Systems bei Ihnen in der Klinik aussehen könnte? Unsere Experten beraten Sie gerne zu all Ihren Fragen rund um die Verpflegung von Patienten.