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Kabeljau

Woher kommt der Kabeljau bei apetito?

​Unser schmackhafter Kabeljau stammt ausschließlich aus MSC-zertifizierten Beständen.

Unser Kabeljau kommt ausschließlich aus MSC-zertifizierten Beständen.

Belgien

Bei unserem Kabeljau richten wir uns neben der Zertifizierung durch den MSC (Marine Stewardship Council) außerdem nach der Bewertung des WWF (World Wide Fund For Nature). Lange Zeit gilt der Fisch schon als stark überfischt und gefährdet, weswegen wir bei allen unseren Meerestieren auf den Bestand achten und auf die natürliche Aufzucht der Tiere Wert legen. Durch diese Maßnahmen und der MSC-Zertifizierung unseres Partners können wir unseren Kabeljau aus einem ungefährdeten Fanggebiet beziehen und tragen zum Erhalt der weltweiten Bestände bei.

Die Begrenzung der Fangquoten wirkt sich positiv auf das Wachstum der Bestände aus.  Der Kabeljau ist von der Ostküste Nordamerikas über Grönland und Island bis in die komplette Nordsee und die Barentssee anzutreffen. Auch in der Ostsee ist der Fisch beheimatet, jedoch wird er hier im Allgemeinen als Dorsch bezeichnet. In anderen Gegenden werden Jungfische ebenfalls als Dorsche bezeichnet.

Landkartenausschnitt Litauen

Kabeljau 

Ein ausgewachsener Kabeljau kann gut einen Meter lang, 40 Kilogramm schwer und 25 Jahre alt werden. Zu seiner Hauptnahrung gehören vor allem Krebse, Watt- und Ringelwürmer sowie kleine Fische. Bei der Jagd auf Nahrung kann der Kabeljau sogar Heringsschwärme kilometerlang verfolgen. 

Kabeljau und Dorsch gehören bis heute zu den beliebtesten Speisefischen. Schon bei den Wikingern hatte der luftgetrocknete Fisch eine große Bedeutung als Nahrungsmittel und Handelsware. Heute ist er als Stockfisch oder "bacalao" traditioneller Bestandteil zahlreicher Nationalküchen, wie zum Beispiel in Skandinavien, Russland und Deutschland, aber auch in Spanien und Portugal. 

Nicht nur wegen seines zarten Fleisches ist der Kabeljau geschätzt, ihm wurde aufgrund seines hohen Vitamingehalts auch heilende Wirkung zugesprochen. So verwendete ein norwegischer Apotheker die Leber vom Dorsch als Grundlage für Lebertran, das in den 50er Jahren viele Kinder mit Vitaminmangel genießen durften.