Aktiver Umweltschutz

Über 20 Jahre zertifizierter Umweltschutz

Ein Unternehmen zu führen bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Das gilt für Mensch, Natur und Umwelt gleichermaßen. Deshalb betreiben wir eine aktiv orientiertes Umweltmanagement, um die Umweltbelastungen so niedrig wie möglich zu halten oder – besser noch – ganz zu vermeiden.

So definiert apetito regelmäßig Ziele, um seine Ökobilanz zu verbessern. Bereits seit 1998 werden wir nach dem von der Europäischen Union initiierten EMAS III (Eco-Management and Audit Scheme) zertifiziert, dem weltweit anspruchsvollsten System für nachhaltiges Umweltmanagement. Das hilft uns, kontinuierlich besser zu werden. Jedes Jahr veröffentlichen wir dazu unsere Umwelterklärung. Darin geben wir über Organisation, Umweltpolitik und Umweltziele von apetito ebenso Auskunft wie über direkte und indirekte Umweltauswirkungen sowie unsere Umweltleistungen (Input/Output). Dazu zählen unter anderem der Verbrauch von Wasser, Strom, Gas, Verpackungsmaterial oder Reinigungsmitteln (Input). Zu den Output-Werten zählen zum Beispiel Abfall- und Abwassermengen, Emissionen oder Lärm.


Klimaschutz am Standort Rheine


apetito ambitioniert im Klimaschutz - Klimaneutralität als Ziel

 

apetito ergreift bereits seit vielen Jahren konsequent Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen aus eigener Betriebstätigkeit. Die Vermeidung und Reduzierung negativer Umweltauswirkungen der eigenen Geschäftstätigkeit ist ein zentrales Ziel der konzernweiten Nachhaltigkeitsstrategie. Seit 2017 beziehen alle deutschen Produktionsstandorte zertifizierten und in Europa produzierten Ökostrom. Insbesondere durch ein steigendes Produktionsaufkommen ist eine Optimierung CO2-einsparender Prozesse nur bis zu einem gewissen Punkt möglich. Aus diesem Grund kompensiert das Unternehmen unvermeidliche CO2-Emissionen 

 

Derzeit erfolgt dies über die Förderung von Klimaschutzprojekten in Malawi und Sambia. Für das Geschäftsjahr 2020 kompensiert das Unternehmen hierdurch rund 8.850 t unvermeidliche CO2-e Emissionen der Fertigung am Standort in Rheine. Umgesetzt wird das Projekt gemeinsam mit dem Schweizer Dienstleister South Pole. 

 

Das Projekt Efficient Cookstoves, das seit dem Jahr 2020 von apetito unterstützt wird, erstreckt sich über die beiden südafrikanischen Länder Malawi und Sambia und hat das Ziel, rund 500.000 effiziente und erschwingliche Kochherde für die lokale Bevölkerung bereitzustellen.

 

Für 2022 ist es unser Anspruch, ein übergeordnetes Klimaschutzziel zu benennen. Parallel laufen unsere Maßnahmen für eine Verringerung der CO2-Emissionen weiter und werden in unserer Umwelterklärung jährlich fortgeschrieben. So sollen 2022 neben unseren Produktionsstandorten auch all unsere Service Center und Niederlassungen mit 100% Grünstrom versorgt werden. 

 

Flottenmanagement


Ökologisch und sicher unterwegs

 

Wir haben den Anspruch, unsere Menüs und Menükomponenten sicher, schnell und kostengünstig zu transportieren. Daher setzt apetito zum Großteil auf betriebseigene LKW. Unser Ziel ist es, einen Beitrag zu leisten, Städte und Gemeinden nachhaltiger und sicherer zu gestalten. Daher erhalten unsere Fahrer regelmäßig Schulungen für mehr Verkehrssicherheit und ökologisches Fahren. Zum Thema Sicherheit rüstet apetito zudem seine LKW auf. Ein neuer Abbiegeassistent macht den „toten Winkel“ für den Fahrer einsehbar. Bei der Anschaffung neuer Fahrzeuge achten wir darauf, dass sie einen niedrigen Kraftstoffverbrauch sowie eine geringe Lärmbelastung vorweisen. Zudem setzen wir auf eine optimale Tourenplanung. Der bestehende Fuhrpark wird regelmäßig gewartet. Damit möchten wir die Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich halten.

 

Weitere Informationen zum Thema Transport und Verkehr finden Sie in unserer Umwelterklärung.

Gute Klimabilanz


Öko-Institut bestätigt gute Klimabilanz für Tiefkühlgerichte

 

Tiefkühlkost liegt vorn in der Klimabilanz. Das ergab eine im Jahr 2012 durgeführte Studie vom unabhängigen Öko-Institut in Freiburg. Das europaweit führende Forschungs- und Beratungszentrum für nachhaltige Zukunft hat den gesamten Produktlebensweg (vom Rohstoff bis in den Haushalt) eines Fertiggerichts (Hühnerfrikassee mit Reis) untersucht und bewertet. Die Klimabilanzen von Tiefkühlgerichten, ungekühlten Produkten und selbst zubereiteten Speisen sind vergleichbar und liegen auf einem Niveau.

 

 „Wir begrüßen es, dass die Debatte um die Klimaauswirkungen von Tiefkühlkost auf sachlicher Ebene geführt werden kann“, sagt Umweltmanager und Vorstandsmitglied Christian Kessy. „Die Studie liefert dazu transparente Daten. Wir sehen uns in unserer Argumentation bestätigt, dass Tiefkühlgerichte im Vergleich zu anderen Angebotsformen in Bezug auf die Klimabilanz gleichauf liegen.“