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Umweltschutz mit Tradition

 
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Umweltschutz mit Tradition

Seit 1998 ist die apetito AG EMAS-validiert. Von Anfang an war der Aspekt Umwelt bei apetito gekennzeichnet durch die Schwerpunkte betrieblicher Umweltschutz und Ressourcen-Schonung. Das belegen zahlreiche Zertifikate und Auszeichnungen. Beispielhaft sei hier die Bewertung im Rahmen des Preises "Ethics in Business" genannt, wo die Bemühungen von apetito im Bereich Umwelt mit der Note A bewertet wurde (Bewertung von A+ als beste mögliche Bewertung bis zu D-). Mit 93 % aller erreichbaren Punkte lag apetito nur 1 % hinter dem besten Unternehmen in der Kategorie des betrieblichen Umweltschutzes. Herausragend wurden hierbei das Umweltmanagementsystem und die Maß­nahmen zur Steigerung der Ressouceneffizienz eingeschätzt. Überdurchschnittliche Punktzahlen erhielt apetito auch hinsichtlich der Einforderung und Überprüfung von ökologischen und sozialen Standards bei Zulieferern und Subunternehmern sowie bei der Integration von Umweltaspekten in die Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen.

Unsere Umweltpolitik

Unternehmerischer Umweltschutz steht und fällt mit der ökologischen Verträglichkeit dessen, was das Unternehmen im Markt anbietet. Ökologie ist für apetito kein Widerspruch zur Ökonomie: Es ist vielmehr ein strategisches Erfolgsrezept, Umweltschutz aktiv mitzugestalten. Umweltpolitik ist bei apetito fest in den Unternehmenszielen verankert. Die Unternehmensziele enthalten eine strategische Selbstverpflichtung: „apetito betreibt eine aktiv orientierte Umweltpolitik, die alle Unternehmensbereiche und alle Mitarbeiter des Unternehmens einbezieht, um die Umweltbelastungen so niedrig wie möglich zu halten oder ganz zu vermeiden.“ Aus dieser Maxime, die Umwelt aktiv zu schützen, leitet sich ein geordnetes System von Zielen, Strategien und Grundsätzen in Form von Umweltleitlinien ab.

Unsere Umwelt-Leitlinien
  • Wir betreiben Umweltschutz aus eigener Initiative und Verantwortung und führen die dazu erforderlichen Maß­nahmen durch.
  • Unsere Bestrebungen zur Umwelt und Ökologie sind darauf ausgerichtet, unsere Produkte und Dienstleistungen angemessen, d.h. sowohl unter ökologischen als auch unter ökonomischen Gesichtspunkten herzustellen, anzubieten und bei unseren Kunden einzusetzen.
  • Wir entwickeln, fertigen und vertreiben Produkte und Dienstleistungen unter Beachtung einer weitestmöglichen Schonung der Ressourcen. Mit knappen Ressourcen wie Energie und Wasser gehen wir verantwortungsvoll um.
  • Vermeidung, Verminderung und Verwertung von Abfällen haben Vorrang vor der ordnungsgemäßen Entsorgung.
  • Gesetzliche Vorschriften und behördliche Auflagen werden als Mindeststandards eingehalten und häufig übertroffen. Darüber hinaus strebt apetito an, den Stand der Technik in der Anwendung von Umweltschutz-Technologien in Zusammenarbeit mit Kunden, Behörden, Forschungsinstituten, Verbänden und Lieferanten permanent zu ver­bessern.
  • Jeder Mitarbeiter trägt an seinem Arbeitsplatz zur Verwirklichung unserer Umweltziele bei.
  • Wir betreiben eine offene Informationspolitik gegenüber Mitarbeitern, Kunden, Nachbarn, Behörden und Lieferanten.
  • Wir bewerten das Erreichen unserer Umweltziele durch das Erstellen einer Ökobilanz. Dazu werden Stoff-, Energie-, Abfall- und Emissionsströme untersucht.
  • Die Bilanz ist Teil des „Arbeitsschutz-, Qualitätsmanagement- und Umweltmanagement- Reports (AQU-Report)“, der alle drei Monate aktualisiert wird und der Umwelterklärung zugrunde liegt.
  • Kon­tinuierlich wird mit Kunden, Mitarbeitern, Behörden und Lieferanten über Stand und Entwicklung des apetito Umweltmanagements diskutiert.
  • Ein Umweltkreis initiiert mit dem Vorstand Ver­besserungen der Umweltorientierung des Unternehmens.

 

Umweltstrategie und Umweltergebnis

In der Umweltstrategie der apetito AG haben wir unsere Entwicklungsziele festgelegt. Wir konzentrieren uns auf die Felder Energie, Wasser und Abfall. Die Strategien sind entstanden unter der Berücksichtigung eines Biomasse-Kraftwerks, dessen Bau sich derzeit in Planung befindet.

Abfall (Restmüll)

Umweltstrategie 1998 - 2008

Wir haben unseren Restmüll-Anteil durch kontinuierliche Verbesserungsmaßnahmen im Prozess um 63% gesenkt.
Geplant: 50% weniger Restmüll
Erreicht: 63% weniger Restmüll 

Umweltstrategie 2008 - 2020

Wir werden unseren Restmüll-Anteil durch kon­tinuierliche Ver­besserungs­maß­nahmen im Prozess um weitere 15 % senken.
Geplant: 15% weniger Restmüll

Wasser

Umweltstrategie 1998 - 2008

Wir haben unseren Wasserverbrauch durch kon­tinuierliche Ver­besserungs­maß­nahmen im Prozess um 29 % gesenkt.
Geplant: 20 % weniger Wasserverbrauch
Erreicht: 29 % weniger Wasserverbrauch

Umweltstrategie 2008 - 2020

Wir werden unseren Wasserverbrauch durch kon­tinuierliche Ver­besserungs­maß­nahmen im Prozess um weitere 8 % senken.
Geplant: 8 % weniger Wasserverbrauch

Strom

Umweltstrategie 1998 - 2008

Wir haben unseren Stromverbrauch durch kon­tinuierliche Ver­besserungs­maß­nahmen im Prozess um 35 % gesenkt.
Geplant: 25 % weniger Stromverbrauch
Erreicht: 35 % weniger Stromverbrauch

Umweltstrategie 2008 - 2020

Wir werden unseren Stromverbrauch durch Investitionsmaß­nahmen um weitere 50 % senken.
Geplant: 50% weniger Verbrauch

Gas

Umweltstrategie 1998 - 2008

Wir haben unseren Gasverbrauch durch kon­tinuierliche Ver­besserungs­maß­nahmen im positiven Sinne konstant gehalten.
Erreicht: Konstanz

Umweltstrategie 2008 - 2020

Wir werden unseren Gasverbrauch durch Investitionsmaß­nahmen um 80 % senken.
Geplant:80% weniger Gasverbrauch

Treibstoff

Umweltstrategie 1998 - 2008

Wir haben unseren Treibstoff­verbrauch in der Distribution durch kon­tinuierliche Ver­besserungs­maß­nahmen im Prozess um 21 % gesenkt.
Geplant: 15 % weniger Treibstoffverbrauch
Erreicht: 21 % weniger Treibstoffverbrauch

Umweltstrategie 2008 - 2020

Wir werden unseren Treibstoff­verbrauch durch kon­tinuierliche Ver­besserungs­maß­nahmen im Prozess um 10 % senken und durch Investitions­maß­nahmen um weitere 5 % senken.
Geplant: 15 % weniger Treibstoffverbrauch

Klimaschutzstrategie - C02-Emission

Wesentlicher Teil des Umweltengagements ist die Ressourcenschonung. apetito reduziert seit Jahren seinen Ressourcenverbrauch und ver­bessert damit auch die CO2-Bilanz des Unternehmens. Seit 2009 arbeiten wir gemeinsam mit der FH Osnabrück an der Erstellung einer CO2-Bilanz. Die Erkenntnisse sind in einem Faltblatt zusammengestellt.

Wir haben aktuell die CO2-Emissionen bei der Produktion unserer Menüs noch genauer unter die Lupe genommen. Bei einer emittierten Jahresmenge von knapp 100,2 Tausend Tonnen CO2eq zählen Fleisch und Verpackungsmaterial zu den Hauptverursachern der Emission. Aufgrund der Vielfalt unseres Sortimentes für die unterschiedlichen Kundengruppen liegen bei uns die Werte für ein 500 g-Menü noch pauschal von der Rohwarenerzeugung bis zur Anlieferung an unsere Kunden gerechnet zwischen 0,56 kg CO2eq für ein Fischgericht und 1,25 kg CO2eq für ein Fleischgericht.

Im Rahmen von Diplom- und Bachelorarbeiten an der Fachhochschule Osnabrück (Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur) und der Hochschule Neubrandenburg (FB Agrar- und Lebensmittelwissenschaften) werden wir unsere Klimabilanz noch weiter prüfen und absichern, um die Faktoren, die wir direkt beeinflussen können, wie Ressourcenverbrauch und Verpackungssysteme, noch weiter zu optimieren.

Anmerken möchten wir noch, dass unseren Kälteanlagen mit einem hoch effizienten Wärmerückgewinnungssystem gekoppelt sind. Hiermit wird nicht nur das Verwaltungsgebäude ganzjährig beheizt, sondern auch das Wasser für unsere Koch- und Reinigungsprozesse vortemperiert. Wir verbessern unsere CO2 Bilanz durch konsequente Abfallvermeidung, Abfalltrennung und Recycling. Darüber hinaus sparen wir wertvolle Ressourcen dadurch ein, dass die gesamte Verpackung unserer Produkte mit dem grünen Punkt gekennzeichnet ist und somit dem Stoffkreislauf wieder zugeführt werden kann.
Mehr Informationen über die CO2 Bilanz im CO2 Faltblatt

Emissionsbilanzen

Klimabilanz von Tiefkühlkost ist positiv

Wir stellen uns einer neutralen Analyse durch das Öko-Institut im Jahr 2010

 

Unser Bestreben ist es, diese Debatte sachlich, offen und fair zu führen. Wir wünschen uns mehr Transparenz und beteiligen uns daher im Jahr 2010 an einer Studie des Öko-Instituts e.V., die im Auftrag des Deutschen Tiefkühl Institutes durchgeführt wird.

 
 
 

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