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Anforderungen an die Ernährung

 

Eine Behinderung wirkt sich für die Betroffenen in vielen Lebensbereichen aus. Gerade bei Menschen mit Behinderungen sind gesundheitliche Risikofaktoren, wie fehlende Bewegung, falsche Ernährungsgewohnheiten oder veränderte Stoffwechselprozesse verstärkt feststellbar. Ein falsches Ernährungsverhalten beeinflusst: die Verdauung, Übergewicht und Untergewicht, Diabetes mellitus, Herz-Kreislauferkrankungen usw. Je nach Behinderung kann der Bedarf variieren.

Beispiele:


Motorische Behinderung

Problem:
  • Bewegungsmangel, kann zu Obstipation (Verstopfung) führen
  • verminderter Energiebedarf durch wenig körperliche Bewegung
  • mit zunehmender Störung der Feinmotorik wird Übergewicht wahrscheinlicher
Ansatzpunkt:
  • ballaststoffreiche, energieadaptierte Kost bei hoher Flüssigkeitszufuhr

Geistige Behinderung

Problem:
  • gestörtes Sättigungsempfinden kann vorliegen
  • Veränderter Appetit durch Medikamenteneinnahme
  • Nährstoffbedarf kann verändert sein
Ansatzpunkt:
  • je nach Situation angepasste Energiezufuhr
  • eventuell Fremdkontrolle erforderlich

Für Menschen mit Behinderungen ist die Nahrungsaufnahme nicht immer leicht. Kau- und Schluckbeschwerden können dabei das Essen für den Betroffenen und das Anreichen für den Betreuer erschweren. Die Konsistenz, Art sowie Zusammensetzung der Speisen spielen im täglichen Umgang mit Kaubeschwerden und Schluckstörungen eine entscheidende Rolle. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass vor allem sehr krümelige (Knäckebrot, panierte Speisen), faserige (faseriges Fleisch, Rhabarber, Spargel) und trockene Speisen ungeeignet sind.

Dokumente zum Herunterladen:
Gesunde Ernährung für Menschen mit Behinderung
(PDF, 0,3 MB)
Weitere Informationen finden Sie unter:
Verpflegung für Betriebe
 

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